Vossloh: Joker Internationalisierung sticht

19.02.26 08:02 Uhr

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Vossloh: Joker Internationalisierung sticht | finanzen.net

Die negativen Schlagzeilen bei der Deutsche Bahn prallen an dem Bahntechnikunternehmen Vossloh nahezu komplett ab. Technisch steht noch der Widerstand bei rund 85 Euro im Weg.

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Dass Deutschland nicht Lummerland ist, erkennt man am Eisenbahnverkehr: Während es in Lummerland läuft, stockt es bei der Deutschen Bahn doch häufiger. Dabei geht es nicht nur um die Pünktlichkeit der Bahnen, sondern auch um Verzögerungen beim Neubau und bei der Erneuerung des Schienennetzes in Deutschland.

Die wilde Vierzig

Zuletzt betraf dies die wichtige Strecke von Hamburg nach Berlin. Aufgrund von Frost und Schnee kam es hier zu Verzögerungen. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Der Zeitplan für die Generalsanierung von rund 40 Strecken in Deutschland, die bis 2031 abgeschlossen sein sollte, wurde nun bis auf 2036 gestreckt. Aktionäre fragen sich, inwieweit sich diese Verzögerungen auf die Geschäftsentwicklung von Vossloh auswirken.

Keine Insellösungen

Bis zum 19. März, wenn Vossloh die Zahlen für 2025 und den Ausblick für 2026 vorlegt, darf noch spekuliert werden. Was die Verzögerungen bei der Bahn betrifft, so dürften sich die Auswirkungen aber in engen Grenzen halten. Als langjähriger Dienstleister für die Deutsche Bahn weiß Vossloh, deren Aufträge zu managen und wirtschaftlich zu kalkulieren. Hinzu kommt, dass das Unternehmen regional äußerst diversifiziert aufgestellt ist. Im Geschäftsjahr 2024 erzielte Vossloh bereits über 85 Prozent der Außenumsätze außerhalb Deutschlands.

Fazit

Die globale Aufstellung von Vossloh federt einzelne regionale Schwächen gut ab. Mit Zukäufen wurde zuletzt immer wieder die strategische Aufstellung gestärkt, wie beispielsweise im Geschäft mit Betonschwellen. Für die fundamentale Einschätzung wird der 19. März die Fakten liefern. Technisch hat das Papier zuletzt zweimal den Widerstand bei 85 Euro attackiert. Gelingt der Ausbruch über diese Marke, rückt das Hoch aus 2025 bei rund 94 Euro wieder ins Blickfeld.

Auch die Aktie von 2G Energy schickt sich an, demnächst das Allzeithoch aus dem letzten Sommer zu knacken. Danach wäre der weg nach oben ganz frei, was angesichts der sehr dynamsichen operativen Entwicklung nicht verwundern dürfte: zum Artikel

Aufwärts gehen könnte es im laufenden Jahr auch bei der Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Da wichtige Portfoliounternehmen operative Fortschritte vermelden und für 2026 ein kräftiges Wachstum anstreben, erscheinen die Voraussetzungen für einen Kursaufschwung der DEWB-Aktie vielversprechend: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 18.02.26 um 11:45 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.438 Prozent oder 14,3 Prozent p.a. (Stand: 14.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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