30.11.2020 10:00
Werbemitteilung unseres Partners

Darum sollte heutzutage jeder einen Fonds-Sparplan besitzen - Interview mit Nina Albrecht

Werbung: Darum sollte heutzutage jeder einen Fonds-Sparplan besitzen - Interview mit Nina Albrecht | Nachricht | finanzen.net
Werbung
Folgen
Nina Albrecht, Leiterin des Marketing Teams vom Robo Advisor VisualVest, im Interview: Darum sollte heutzutage jeder einen Fonds-Sparplan besitzen.
Werbung

finanzen.net: Können Sie zu Beginn kurz erläutern, wie genau ein Fonds-Sparplan funktioniert?

Nina Albrecht: Die Deutschen gelten als Sparernation, denn die meisten von uns legen jeden Monat einen Teil weg und sparen diesen für "schlechte Zeiten" oder neue Anschaffungen. Bis vor ein paar Jahren hat man das Geld dann einfach auf ein Sparbuch oder Tages­­geldkonto eingezahlt und dafür noch attraktive Zinsen bekommen. Die Zeiten der hohen Zinsen sind allerdings vorbei. Viele Sparer stehen nun vor der Frage, was sie am besten mit ihrem Geld machen sollten. Hier kommen Fonds bzw. ETF-Spar­­pläne ins Spiel. Die Entscheidung ob klassische Fonds oder ETFs ist dabei eine individuelle Geschmackssache, vom Prinzip her funktionieren aber beide Sparpläne gleich: Bei einem ETF-Spar­­plan zum Beispiel suchen Sie sich einen oder mehrere ETFs (das ist ein Fonds, der einen Index nachbildet) aus und legen einen monatlichen Betrag fest, der investiert werden soll. Jeden Monat wird dann zu einem bestimmten Datum, meistens zum ersten oder fünfzehnten des Monats Ihr festgelegter Betrag in den ETF investiert. Natürlich besteht bei ETF-Spar­plänen im Gegensatz zum Tages­geldkonto auch die Möglichkeit, dass die Kurse schwanken und der Wert mal unter dem eingezahlten Betrag steht. Aber genauso können Sie auch von Kurssteigerungen profitieren und Ihr Erspartes vermehren. Bei der Investition in Fonds oder ETFs empfiehlt sich deshalb generell immer mindestens ein Anlagehorizont von drei Jahren, um kurzfristige Kursschwankungen besser ausgleichen zu können.

Welche Vorteile bietet ein solcher Sparplan? Und warum lohnt es sich, in einen ETF-Sparplan zu investieren?

Meiner Meinung nach kommt heutzutage keiner mehr um einen monatlichen Spar­plan herum, da es keine Zinsen mehr gibt. ETF- oder Fonds-Sparpläne stellen eine gute Alternative zu klassischen Anlagemöglichkeiten dar, da Anleger von den Entwicklungen der Realwirtschaft profitieren können. Zudem behalten sie eine gewisse Flexibilität, denn die Sparraten lassen sich meistens jederzeit anpassen oder auch aussetzen. Zudem kommen Anleger immer an ihr Geld, wenn Sie es doch mal benötigen. Sie als Anleger bleiben somit komplett flexibel, da sich der Spar­plan immer an Ihre jeweilige Lebenssituation anpassen lässt. Zudem wird durch einen Fonds-Spar­plan die Frage nach dem richtigen Einstiegszeitpunkt obsolet. Mit einem monatlichen Sparplan kaufen Sie mal mehr Fondsanteile, wenn die Kurse niedrig sind und mal weniger bei hohen Kursen. Dadurch erhalten Sie einen guten Durchschnittspreis. Wichtig ist nicht, wann Sie anfangen, sondern dass Sie anfangen.

Wie groß ist aktuell der Anteil von Kunden, die einen Spar­plan nutzen? Wie hat sich das Verhalten der Spar­plan Nutzer während der Coronakrise verändert?

Bei VisualVest besitzen ca. 80 % unserer Kunden einen Spar­plan. Daran merken wir, wie groß das Interesse daran ist und dass die Flexibilität, die Anleger damit erhalten, eine wichtige Rolle spielt. Auch zu Beginn der Coronakrise haben wir einen deutlichen Zuwachs von Sparplan-Kunden gemerkt. Anleger haben sich nicht - wie zunächst angenommen - von den fallenden Kursen abschrecken lassen, sondern sie im Gegenteil als gute Einstiegschance wahrgenommen und auch genutzt.

Für wen sind ETF-Spar­pläne besonders empfehlenswert und mit welchen Kosten ist zu rechnen?

Sparpläne eignen sich grundsätzlich für jeden: Ob für Eltern, die für ihre Kinder sparen möchten, Berufseinsteiger, die einen Teil ihres Gehalts für den Vermögensaufbau nutzen möchten oder auch für alle, die sich um ihre Altersvorsorge kümmern möchten. Bei den Kosten empfiehlt es sich genau hinzuschauen, es gibt viele verschiedene Modelle. Zudem hängt es davon ab, ob man einen Sparplan mit nur einem ETF hat oder in mehrere ETFs bzw. Fonds investiert. Letzteres ist empfehlenswert, da man dadurch das Risiko senken kann. Verteilt man sein Geld auf verschiedene ETFs unterschiedlicher Anlageklassen - am besten weltweit - ist man in der Regel weniger anfällig für Kursschwankungen. Was die Kosten betrifft, kommt es darauf an, ob man sich selbst darum kümmert oder sich Unterstützung, zum Beispiel von einem digitalen Vermögensverwalter holt. Nimmt man es selbst in die Hand, fallen Kosten für den Fonds und ggf. Transaktionskosten an. Hier sollten Anleger genau hinschauen. Wer sich Zeit sparen möchte und sich vielleicht nicht so gut mit dem Thema auskennt, kann sich auch einen Robo Advisor zur Hilfe holen. Dieser stellt ein breit gestreutes Portfolio mit ETFs zusammen, überwacht dieses regelmäßig und nimmt bei Bedarf Anpassungen vor. Der große Vorteil ist, dass sich Anleger dann um nichts mehr kümmern müssen und nicht bereits bei der ETF-Auswahl scheitern. Denn die geeigneten ETFs auszuwählen, ist nicht immer so einfach. Die Kosten für Robo Advisor liegen zwischen 0,3 % und 1,25 % des Anlagevermögens pro Jahr. Bei VisualVest berechnen wir zum Beispiel eine Servicegebühr von 0,6 % des Depotvermögens pro Jahr. Diese deckt alles ab und es fallen auch keine Transaktionskosten an.

Was unterscheidet konkret VisualVest von anderen Anbietern mit Robo Advisorn?

Zum einen wäre das die Mindestanlagesumme. Bei VisualVest können Anleger schon mit einem Sparbetrag von 25 Euro monatlich mit dem ETF-Sparen beginnen. Eine Einmalanlage ist schon ab 500 Euro möglich. Anleger erhalten bei uns volle Flexibilität, sie kommen jederzeit an ihr Geld und können Sparraten anpassen oder aussetzen. Außerdem sind wir eine 100-prozentige Tochter von Union Investment und haben somit eine der größten Fondsgesellschaften Deutschlands im Rücken, von deren Erfahrung wir profitieren. Darüber hinaus spielt auch das Thema Nachhaltigkeit bei uns eine besondere Rolle. Bereits drei Monate nach unserem GoLive haben wir unsere nachhaltigen GreenFolios eingeführt. Damit waren wir der erste Robo Advisor mit diesem Angebot. Nachhaltigkeit hat für uns schon immer eine wichtige Rolle gespielt und wird es auch in Zukunft tun.

Noch zum Abschluss: Haben Sie spezielle Tipps bezüglich einer Spar­plan Nutzung?

Informieren Sie sich vorher genau über Mindestanlagesummen und anfallende Kosten. Schauen Sie sich die Angebote von Robo Advisorn an, denn diese können Ihnen viel Arbeit abnehmen und Zeit ersparen. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Sparraten auch immer flexibel anpassen und aussetzen können (ohne zusätzlichen Kosten) und vor allem: Fangen Sie einfach mal an. Je früher man startet, desto besser. Warten Sie nicht auf den "richtigen Einstiegszeitpunkt", denn selbst Finanzexperten finden diesen nur mit viel Glück.

finanzen.net bedankt sich für das Interview.

Zur Person:

Nina Albrecht fokussiert sich als Leiterin des Marketing-Teams auf die Bedürfnisse und Wünsche der Anleger - Über Marktforschungen und Kundenbefragungen analysiert sie dabei auch deren Verhalten. Bei VisualVest arbeitet sie daran, die digitale Vermögensverwaltung weiter voranzutreiben und bekannter zu machen.

Die Geld­anlage in Fonds ist mit Risiken verbunden, die zu einem Verlust des eingesetzten Kapitals führen können. Historische Werte oder Prognosen geben keine Garantie für die zukünftige Wertentwicklung. Bitte machen Sie sich deshalb mit unseren Risikohinweisen (https://www.visualvest.de/rechtliches/risikohinweise.html) vertraut.

Bildquellen: VisualVest
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

DAX geht leichter ins Wochenende -- US-Börsen gehen ohne starke Ausbrüche aus dem Handel -- VW mit deutlichem Gewinnrückgang -- TUI-Belegschaft schrumpft wohl um ein Drittel -- IBM, Intel im Fokus

Investor: Russischer Stromkonzern sollte Uniper-Tochter übernehmen. Schlumberger verdient trotz Umsatzrückgang mehr. BMW schafft CO2-Flottenziel der EU für 2020 locker. Porsche SE erwartet höheren Gewinn für 2020. Investoren verklagen anscheinend Bayer wegen Glyphosat in Deutschland. Vivendi kauft Anteil an spanischem Medienkonglomerat Prisa. ifo: China überholt Deutschland - Weltgrößter Leistungsbilanzüberschuss.

Umfrage

Wo sehen Sie den DAX Ende 2020?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln