Starke US-Daten belasten

Deshalb notiert der Euro etwas schwächer


Deshalb notiert der Euro etwas schwächer

Der Kurs des Euro ist am Mittwoch erstmals seit Mitte November wieder unter 1,10 US-Dollar gefallen.

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Die Gemeinschaftswährung Euro rutschte am Nachmittag aber nur zeitweise unter die Marke und wurde zuletzt wieder bei 1,1002 Dollar gehandelt. Der Kurs lag damit etwas tiefer als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1009 (Dienstag: 1,1020) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9083 (0,9074) Euro.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA verliehen dem Dollar Auftrieb und belasteten im Gegenzug den Euro. In den Monaten Juli bis September war die amerikanische Wirtschaft etwas stärker gewachsen als bisher bekannt. Außerdem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche deutlich gesunken und die Auftragseingänge langlebiger Güter hatten im Oktober überraschend zugelegt.

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In den USA haben sich "die Perspektiven für die Investitionstätigkeit zu Beginn des vierten Quartals aufgehellt", kommentierte Experte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen die Daten. Er sprach außerdem von einer "soliden" Lage auf dem Arbeitsmarkt. "Zinssenkungserwartungen werden tendenziell verdrängt", sagte Umlauf. Die US-Notenbank hatte den Leitzins zuletzt Ende Oktober gesenkt und seitdem mehrfach eine Zinspause in den USA signalisiert.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85450 (0,85715) britische Pfund, 120,18 (120,09) japanische Yen und 1,0986 (1,0993) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1455 Dollar gehandelt. Das waren etwa fünf Dollar weniger als am Vortag./jkr/he

FRANKFURT (dpa-AFX)

Bildquellen: Powerphotos / Shutterstock.com, Denis Vrublevski / Shutterstock.com

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