Fall bis auf 34.000 USD?

Krypto-Experte warnt Bitcoin-Anleger vor Korrektur: Einfluss der Bitcoin-ETFs zu groß

23.02.24 23:20 Uhr

Bitcoin-Achterbahnfahrt: Nach Höhenflug droht Absturz - Analyst hält Kursrutsch auf 34.000 Dollar für möglich | finanzen.net

Die älteste Kryptowährung der Welt Bitcoin hat bewegte Handelswochen hinter sich und kann auf Monatssicht kräftige Gewinne für sich reklamieren. Ein Marktexperte warnt aber, dass ausgerechnet einer der größten Treiber der Rally dem Kryptourgestein zum Verhängnis werden könnte.

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• Bitcoin hat von der Zulassung von Bitcoin Spot-ETFs profitiert
• Milliardenzuflüsse in neue Produkte
• Analyst warnt vor zu großem Einfluss

Rund sieben Wochen ist es her, dass die US-Börsenaufsicht SEC die Genehmigung von für Bitcoin-ETFs zur Notierung an Wertpapierbörsen durchgewunken hat. Damit machte die Behörde den Weg für börsengehandelte Bitcoin-Fonds frei. Kryptoexperten erhoffen sich durch die Entscheidung eine Professionalisierung des Marktes und eine zunehmende Marktdurchdringung von Kryptowährungen.

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Bitcoin mit zwischenzeitlicher Preisrally

Die SEC sorgte durch ihre Entscheidung am Kryptomarkt mit leichter Verzögerung für kräftige Preisaufschläge, was auch der Tatsache zu verdanken war, dass die Bitcoin-Spot-ETFs seit der offiziellen Zulassung Milliardenzuflüsse verzeichnen konnten. Zeitweise kostete der Bitcoin wieder mehr als 52.000 US-Dollar und rückte damit in Preisregionen vor, die seit Ende 2021 nicht mehr zu sehen gewesen waren. Zwar bleiben die Rekordstände von 69.000 US-Dollar aus dem November 2021 noch außer Reichweite, die Kryptocommunity fasste nach dem SEC-Urteil aber wieder Mut.

Grund genug für den CEO des US-Kryptoanalyseunternehmens CryptoQuant, Ki Young Ju, seine Preiserwartungen für den Bitcoin anzupassen. Der Experte rechnet nun im schlechtesten Fall mit einem Bitcoin-Preis von 55.000 US-Dollar, sein Bullenszenario sieht sogar einen Höchststand zwischen 104.000 und 112.000 US-Dollar vor, wie aus einem Beitrag bei "X" hervorgeht:

Experte warnt vor zu großem Einfluss von Bitcoin-ETFs

Seit einigen Tagen ist die Rally aber deutlich verflacht: Das Kryptourgestein pendelt unterhalb der 52.000-Dollar-Marke in einer weitgehenden Seitwärtsbewegung vor sich hin, der Aufwärtsdruck hat deutlich an Dynamik verloren. Und es ist ausgerechnet ein Analyst von CryptoQuant, der nach den optimistischen Einschätzungen von Ki Young Ju für Anleger nun mahnende Worte parat hat.

Dabei sieht der Experte, der auf "X" unter dem Namen "Venturefounder" aktiv ist, eben diese massiven Zuflüsse in Bitcoin-ETFs offenbar mit Sorge und verweist in einem Beitrag auf "X" darauf, dass - wenn der Bitcoin ETF-Nettozufluss verflache oder sich normalisiere - dies der Start für eine 20-30%-Korrektur sei:

Anders als der CryptoQuant-CEO sieht der Analyst des Unternehmens eine mögliche Bodenbildung beim Bitcoin in deutlich tieferen Preisregionen und hält im schlimmsten Fall einen Fall bis auf 34.000 US-Dollar für möglich, während er mögliche Stopps bei 52.000, 47.000 und 38.000 US-Dollar sieht:

Ob es wirklich zu einem Rückgang des Interesses an Bitcoin-ETFs kommen wird, oder möglicherweise die anstehende Entscheidung über die Genehmigung von ETHER-Spot-ETFS dem Kryptomarkt einen weiteren Schub verpassen könnte, bleibt abzuwarten. Nicht aus dem Blick verlieren sollten Anleger auch, dass für den Bitcoin in diesem Jahr mit dem Bitcoin-Halving im April noch ein Großereignis auf dem Plan steht, das ebenfalls für Kursausschläge sorgen dürfte.

Redaktion finanzen.net

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