30.11.2021 23:51

Mit Bus und Bahn Geld sparen - So geht's

Öffentliche Verkehrsmittel: Mit Bus und Bahn Geld sparen - So geht's | Nachricht | finanzen.net
Öffentliche Verkehrsmittel
Folgen
Wer klimafreundlich und kostensparend unterwegs sein möchte, der sollte statt dem Auto lieber öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Schaut man sich die Preise der Bahn allerdings genauer an, stellt man schnell fest, dass die Fahrt mit dem Zug auf Dauer doch ins Geld gehen kann. Einige Tipps und Tricks gibt es aber, um bei Bus und Bahn noch Kosten zu sparen.
Werbung

Frühbucherrabatt und Sparaktionen ausnutzen

Bahntickets lassen sich schon sechs Monate im Voraus buchen. Wer seine Reisen also früh plant und schon längst weiß, wo seine nächste Fahrt hingehen soll, der kann von Sparpreisen profitieren. Laut Inside Bahn kostet ein solches Ticket für die zweite Klasse beispielsweise nur 17,90 Euro. Gruppen ab sechs Leuten können sich sogar Preise in Höhe von 8,90 Euro sichern. Frühbuchen lohnt sich also.

Sparangebote können ebenfalls über den Sparpreis-Finder auf der Website bahn.de oder in der App DB Navigator gefunden werden. Mit etwas Zeit und einer Anpassung der Einstellungen lassen sich über den Sparpreis-Finder Angebote finden, die bei normalen Suchen überhaupt nicht auftauchen. Hierzu muss man einfach auf "weitere Angaben ändern" klicken und anschließend auf "erweiterte Verkehrsmittelwahl" gehen. Auf diese Weise werden schnell günstige Verbindungen angezeigt. Wer nun auch nicht auf eine gewisse Uhrzeit oder einen gewissen Tag festgelegt ist, hat die freie Auswahl sich das günstigste Angebot auszusuchen oder über die Nutzung des Regionalverkehrs eine etwas langsamere, aber dafür noch billigere Route zu wählen.

Das richtige Ticket für sich selbst wählen

Bus und Bahn bieten ihren Kunden ganz unterschiedliche Tickets zum Kauf an. Für einmalige Fahrten kommt natürlich eine Einzelfahrkarte infrage. Wer allerdings häufiger mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte sich Gedanken über andere Ticketangebote machen. Denn je öfter man in einem bestimmten Zeitraum Bus und Bahn nutzt, desto eher lohnen sich Zeittickets, wie Monats- oder Jahresfahrkarten. Die Rechnung lässt sich hierbei recht leicht im Kopf überschlagen. Man muss sich lediglich vor Augen führen, wie oft man in einem gewissen Zeitraum ungefähr mit dem öffentlichen Nahverkehr fahren wird und diese Anzahl mal den Preis für eine Einzelfahrkarte multiplizieren. Sind anschließend die Angebote für Monats- oder Wochenfahrkarten im Vergleich günstiger, lohnt es sich diese zu erwerben.

Ebenfalls lohnenswert sind Gruppentickets. Wenn man öfter mit dem gleichen Personenkreis reist, kann man mit Gruppenfahrkarten einiges an Geld sparen. Hierbei sollte aber darauf geachtet werden, dass es immer nur ein Ticket gibt, auf dem die Namen aller Beteiligten eingetragen werden müssen. Ist der Ticketverantwortliche mal verhindert oder schlicht abwesend, sollte die Fahrkarte weitergereicht werden, ansonsten stehen die anderen Gruppenmitglieder ohne Fahrschein da.

Die BahnCard

Eine ebenso interessante Rechnung, die Bahnfahrer unbedingt durchführen sollten, ist die Kostenersparnis einer BahnCard. Laut Inside Bahn rentiert sich eine BahnCard oftmals früher als gedacht. Natürlich hängt es hier erneut davon ab, wie oft man Züge für eine Reise von A nach B nutzt. Mit der BahnCard 25 warten allerdings Rabatte in Höhe von einem Viertel des Flex- und Sparpreistickets. Bei der teureren BahnCard 50 ist es sogar die Hälfte. Wer also Vielfahrer ist und weite Entfernungen zurücklegt, sollte sich auf jeden Fall über die Anschaffung einer BahnCard Gedanken machen.

Tricks bei bestimmten Routen

Ähnlich wie bei den Sparangeboten, sollte man nie einfach die erstbeste Verbindung wählen, sondern genau überprüfen, wie man eine bestimmte Route zurücklegen kann. Beispielsweise kann man oft auf teure ICEs verzichten und mit günstigeren Intercity-Zügen reisen. Doch es gibt sogar Tricks, mit denen man noch pfiffiger günstige Angebote ausnutzen kann.

Liegt auf der Strecke, die man bereisen will, ein Flughafen, sollte man in Erwägung ziehen, statt eines normalen Zugtickets einfach ein Flugticket mit "Rail & Fly" zu kaufen. Eine aberwitzige Idee, die aber viel Geld sparen kann. Manche Billigfluggesellschaften wie Ryanair bieten Flugtickets zum absoluten Tiefpreis an. Laut Spiegel "kooperiert die Bahn mit insgesamt 76 Fluggesellschaften und 26 Reiseveranstaltern". Viele Anbieter verlangen entweder gar keinen oder nur einen sehr geringen Aufpreis für das Rail & Fly-Programm, sodass die Kosten für das Zugticket schon im Preis des Flugs vorhanden sind. Hierdurch lässt sich der Preisvorteil vieler Flugreisen gegenüber Bahnreisen einfach ausnutzen.

Eine ebenfalls interessante Idee ist die Ausnutzung von internationalen Fahrten. Gibt man laut Spiegel den Abfahrts- oder Ankunftsbahnhof im nahen Ausland an, kann man in manchen Fällen von Rabatten profitieren. Darüber hinaus sind internationale Tickets oftmals mehrere Wochen gültig, wodurch bei der Reisplanung flexibler vorgegangen werden kann.

Alternativen überprüfen

Falls ein Bahnticket immer noch zu teuer ist, gibt es zu guter Letzt natürlich auch die Möglichkeit auf alternative Anbieter auszuweichen. Statt dem Zug, nimmt man einfach einen Fernbus. Anbieter wie FlixBus unterbieten in der Regel die Preise der Deutschen Bahn. Ebenfalls in Frage kommen Carsharing-Dienste oder andere Mitfahrgelegenheiten. Für Kurzstrecken kann man sich auch selbst auf das Fahrrad schwingen oder einen Roller benutzen.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Lucian Milasan / Shutterstock.com
Werbung

Heute im Fokus

DAX deutlich schwächer -- Asiens Börsen schließen überwiegend in Rot -- Zalando will eigene Aktien zurückkaufen -- Netflix enttäuscht mit Prognose -- Siemens Energy schockt mit Prognosesenkung

Total zieht sich nach Militärputsch aus Myanmar zurück. ElringKlinger gibt Jobgarantie bis 2024 an Dettinger Standorten. Airbus kündigt im Streit mit Qatar Airways Vertrag für A321neo. AUTO1-Eigner prüfen koordinierten Aktien-Verkauf nach Kurserholung. secunet 2021 mit Umsatzsprung. Intel will Chip-Werke für 20 Milliarden Dollar in Ohio bauen. Experte: GAZPROM-Verhalten ein Hauptgrund für niedrige Speicherstände.
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Umfrage

Haben Sie Verständnis für Menschen, die gegen die Corona-Politik demonstrieren?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln