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Elektrofahrzeuge: Ladesäulen möglichst günstig beziehen

24.06.24 22:57 Uhr

Tipps für Elektroautofahrer: So kann man Strom für sein E-Auto möglichst günstig beziehen | finanzen.net

Wer keinen Zugriff auf hauseigenen, gebührenfreien Solarstrom hat, muss sein Elektrofahrzeug an einer Ladesäule tanken. Doch steigende Energiepreise und unzählige Anbieter erhöhen die Preise und sorgen für Chaos.

Ladetarif als günstigere Alternative

Günstiger als das Ad-hoc-Laden an der Säule ist das Abschließen eines Ladevertrags. Verschiedene Provider bieten unterschiedliche Tarife an, welche mit diversen Kündigungsfristen, Gebühren und teilweise versteckten Kosten einhergehen. Um den günstigsten Tarif für den eigenen Bedarf zu finden, lohnt sich die Verwendung von Vergleichsportalen wie "Ladefuchs" oder "Chargeprice". Hier kann auch der Blick ins Umland nicht schaden, da Länder wie Frankreich und Schweden auch über Verträge verfügen, die in Deutschland genutzt werden können - und das zu einem günstigeren Preis.

Oftmals nutzen Kunden mehr als einen Tarif, um je nach Ladesäule den günstigsten Anbieter auszuwählen. Nutzt man tatsächlich mehrere Provider, kann es vorkommen, dass einige eher selten zum Zug kommen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass diese keine monatliche Grundgebühr erheben.

Hat man es gerade nicht eilig und kann längere Warte- sowie Ladezeiten in Kauf nehmen, kann sich die Nutzung von Ladesäulen bei Einzelhandelsketten lohnen. Diese bieten ihren Strom häufig weitaus günstiger an als üblich. Diese Möglichkeit kann jedoch nur während der regulären Geschäftszeiten genutzt werden.

Vorsicht bei Blockiergebühren

Verträge werden immer komplizierter und so ist es wichtig, besonders das Kleingedruckte aufmerksam zu lesen. Je nach Ladesäule, ob AC- oder DC-Laden, werden bei einigen Tarifen nach einiger Zeit sogenannte Blockiergebühren fällig. Während bei AC-Ladesäulen häufig erst nach vier Stunden einige Cent pro Minute fällig werden und sogar pro Ladevorgang gedeckelt sind, startet der kostenpflichtige Zeitraum bei DC-Ladesäulen bereits nach 60 beziehungsweise 90 Minuten. Die scheinbar kleinen Beträge von einigen Cent pro Minute können dann schnell in die Höhe schießen und das Laden besonders verteuern. Es gilt also Vorsicht bei der Wahl der Verträge.

Redaktion finanzen.net

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