11.01.2018 09:30
Bewerten
(0)

Edelmetalle: Der Januar ist gut für Gold

Euro am Sonntag-Zerti-Tipp: Edelmetalle: Der Januar ist gut für Gold | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-Tipp
DRUCKEN
Die Erholung des Goldpreises hat verschiedene Gründe und dürfte sich fortsetzen. Mit einem Mini-Future-Zertifikat können Anleger profitieren.
€uro am Sonntag
von Emmeran Eder, Euro am Sonntag

Ein Comeback hat der Goldpreis zum Jahresende gefeiert. Seit Mitte Dezember ist er von 1.245 US-Dollar auf mehr als 1.300 Dollar geklettert. Vor allem der gegenüber dem Euro zuletzt schwache US-Dollar hat dazu beigetragen. Da Gold in Dollar gehandelt wird, verbilligt ein sinkender Greenback das Edelmetall und führt meist zu höherer Nachfrage.


Unterstützung kam zuletzt auch von politischer Seite. Die zunehmenden Unruhen im Iran ließen Anleger in die Sicherheit flüchten. Sollten sich die Demonstrationen zu einem Volksaufstand ausweiten, dürfte das den Goldpreis weiter beflügeln.

Geld fließt aus Kryptowährungen

Eine Ursache für den Preisanstieg ist überdies, dass die Euphorie bezüglich der Kryptowährungen sich abgekühlt hat. Mit dem Preisverfall von Bitcoin & Co sind Gelder, die vorher aus dem physischen Gold ins "virtuelle Gold" umgeschichtet wurden, wieder in das gelbe Edelmetall zurückgeflossen. Ein Sachwert scheint Investoren in unruhigen geopolitischen Zeiten doch sicherer zu sein als eine Internetwährung, deren wahren Wert keiner einschätzen kann.

Bedingt durch den Kursanstieg der Preziose hat sich auch die charttechnische Situation aufgehellt. Mit dem Überwinden der 200-Tage-Linie bei 1.272 Dollar war der Weg nach oben frei. Auch die psychologisch wichtige Marke von 1.300 Dollar wurde problemlos genommen. Bei 1.315 Dollar kämpft der Goldpreis nun mit dem langfristigen Abwärtstrend seit 2011. Wird dieser nachhaltig übersprungen, ist Luft bis 1.400 Dollar.



Jedoch könnte nun eine kurze Korrekturphase anstehen. Der Relative-Stärke-­Indikator zeigt eine überkaufte Situation an. Dafür spricht auch, dass die spekulativen Finanzinvestoren ihre Netto-­Long-Positionen am Futures-Markt um 40 Prozent auf fast 108.000 Terminkontrakte ausgedehnt haben.

Saisonmuster spricht für Gold

Lange wird eine Verschnaufpause aber kaum anhalten. Denn schon fast traditionell klettert der Goldpreis im Januar. Eine Erklärung dafür gibt es nicht, aber in den vergangenen Jahren war das meist der Fall. Auch saisonal betrachtet, stehen die Chancen für einen weiter anziehenden Goldpreis also gut.

Das können kurzfristig orientierte Anleger mit dem Mini-Future-Long-Zertifikat (ISIN: DE 000 VT1 DXG 2) von Vontobel nutzen. Kursgewinne werden mit dem Faktor zwei gehebelt. Dasselbe passiert jedoch auch mit Verlusten. Die Knock-out-Schwelle liegt 50 Prozent entfernt.

Bildquellen: Sebastian Duda / Shutterstock.com, Lisa S. / Shutterstock.com, Africa Studio / Shutterstock.com, Worldpics / Shutterstock.com

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins lange Wochenende -- US-Indizes schließen uneinheitlich -- PayPal will Mobil-Bezahldienst iZettle kaufen -- Richemont und Airlines im Fokus

Sinkende Restrukturierungskosten bei der Deutschen Bank. Amazon & Co. sollen für Umsatzsteuer der Händler haften. Mit diesen Aktien winken steigende Gewinne, wenn der Ölpreis steigt. Einzigartiger Aramco-IPO wird Dynamik der saudischen Wirtschaft verändern. Fresenius-Chef bestätigt Mittelfristziele.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Webinar: Neue Trendfolge-Strategie nach Nicolas Darvas

Simon Betschinger von TraderFox erläutert am 15. Mai einen neuen Trendfolge-Ansatz, der historisch gerechnet erstaunliche 20 % Rendite pro Jahr erzielt hätte.
Mehr erfahren!

Umfrage

Sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel entgegen dem Kurs von US-Präsident Trump am Atom-Abkommen mit dem Iran festhalten?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Deutsche Bank AG514000
Apple Inc.865985
Daimler AG710000
Amazon906866
Scout24 AGA12DM8
Deutsche Telekom AG555750
Steinhoff International N.V.A14XB9
Facebook Inc.A1JWVX
AlibabaA117ME
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
Allianz840400
Netflix Inc.552484
E.ON SEENAG99
General Electric Co.851144