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21.08.2018 17:30
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Zertifikate auf den Fintech-Boom: So geht Finanzwelt 2.0

Euro am Sonntag-Zerti-Tipps: Zertifikate auf den Fintech-Boom: So geht Finanzwelt 2.0 | Nachricht | finanzen.net
Euro am Sonntag-Zerti-Tipps
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Anleger können per Zertifikat auf die größten Unternehmen der Branche setzen. Mutige investieren in Hebelpapiere auf Einzelwerte.
€uro am Sonntag
von Gian Hessami, Euro am Sonntag

An der Börse wird die Zukunft gehandelt. Wenn dies tatsächlich stimmt, dann gehört Fintechs die Zukunft. Weltweit fließt immer mehr Wagniskapital in diese Industrie. So haben Investoren allein im ersten Halbjahr 2018 rund 58 Milliarden Dollar in aufstrebende Fintechs gesteckt und damit bereits die gesamten Investitionen aus 2017 (38 Milliarden Dollar) übertroffen. Dies geht aus der aktuellen Analyse "Pulse of Fintech" des Beratungsunternehmens KPMG hervor.


Financial Technology, kurz Fintech, bezeichnet den digitalen Einsatz von Finanzdienstleistungen. Dazu gehören nicht nur Bankservices wie die Kontoverwaltung und Kreditvergabe, sondern auch mobile Bezahlsysteme, digitale Währungen oder Onlineplattformen zur Kreditvermittlung. Immer mehr Menschen nutzen digitale Plattformen, etwa für die Vergabe und Aufnahme von Krediten, oder zahlen mit virtuellen Währungen. Dieser Strukturwandel bietet Chancen für Anleger.


So können sie mit einem Indexzertifikat von der UBS (ISIN: DE 000 UBS 1FT 8) an der Wertentwicklung des Index Solactive Fintech 20 teilnehmen. Zu dessen aktuellen Schwergewichten zählen die Aktien von Wirecard aus Deutschland, Temenos aus der Schweiz und Square aus den USA.

Die 20 größten Fintechs

Das unterlegte Barometer bildet die Performance der weltweit 20 größten börsennotierten Fintech-Unternehmen ab. Die Indexmitglieder werden zweimal jährlich gleich gewichtet, um Einzelaktienrisiken zu minimieren. Etwaige Dividenden fließen in die Indexberechnung ein, sodass Anleger davon profitieren können. Die jährliche Managementgebühr beträgt 0,75 Prozent.



Dass Fintechs in der Lage sind, die traditionelle Bankenwelt auf den Kopf zu stellen, zeigt hierzulande die Entwicklung des Spezialisten für Zahlungssysteme, Wirecard. Der Börsenwert des Münchner Unternehmens übertraf in dieser Woche erstmals den der Deutschen Bank.

Risikobereite Anleger können auf steigende Kurse von Wire­card mit einem Knock-out-­Papier von Vontobel (ISIN: DE 000 VA3 7ZX 2) setzen. Der Schein läuft bis Ende Dezember 2018. Der Hebel liegt bei 3,5.
Sollte der Kurs der Aktie, die derzeit bei 176 Euro notiert, an Wert einbüßen, verlieren Anleger allerdings auch entsprechend gehebelt ihr Geld. Wichtig: Die Knock-out-Barriere beträgt 124 Euro. Berührt die Aktie diese Schwelle während der Laufzeit, geht der komplette Kapitaleinsatz verloren. Der Abstand des Kurses zur Knock-out-Schwelle beträgt aktuell 29,6 Prozent.




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Bildquellen: zvg, Shutter_M / Shutterstock.com, INDRANIL MUKHERJEE/AFP/Getty Images, suphakit73 / Shutterstock.com

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