Industrie

Industrie - Definition

Betriebe, bei denen eine technologische Transformation von Einsatzfaktoren in marktfähige Sachgüter (Sachleistungen) erfolgt und hierzu vorwiegend Betriebsmittel (z. B. Maschinen; Produktionsfaktoren (nach Gutenberg)) im Gegensatz zu menschlicher Arbeit notwendig sind. Im Gegensatz zum Handel oder den Dienstleistungsunternehmen handelt es sich um anlagen- oder kapitalintensive Betriebe. Nach der amtlichen Statistik wird die Industrie in die Bereiche Bergbau, Grundstoff-, Investitions-, Verbrauchsgüter- und Nahrungs- und Genussmittelindustrie eingeteilt. Im Gegensatz zum Handwerk kennzeichnet den Industriebetrieb die räumliche Konzentration der Produktion (Werke) mit überwiegender Anwendung maschineller Betriebsmittel und der weitgehenden Arbeitsteilung, so dass Sachgüter für den anonymen Markt und in geringerem Umfang individuell erstellt werden. Zur Rechnungslegung in Industrieunternehmen wurde der Industriekontenrahmen (IKR) entwickelt.

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/industrie/9

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