Zielbeziehungen

Zielbeziehungen

Sofern mehrere Ziele vorliegen, ist davon auszugehen, dass zumindest einige davon in einer Beziehung zueinander stehen (Abbildung Z-1). Diese Zielbeziehungen sind i.R. der Zielbildung bei der Zielstrukturierung zu beachten. Man unterscheidet Interdependenzen, d. h. Ziele, die komplementär sind, sich also gegenseitig fördern, konfliktär oder konkurrierend sind, d. h. sich gegenseitig behindern oder gar antinomisch sind, d. h. sich gegenseitig ausschließen. Neutrale oder identische Ziele sind keine eigentlichen Zielbeziehungen. Neben den Interdependenzen lassen sich Ziel-Mittel-Beziehungen (d. h. Ober-Unterziele in einer Zielhierarchie) und Präferenzen (d. h. Haupt-, Nebenziele durch eine Zielgewichtung) unterscheiden. Eine Möglichkeit, Zielbeziehungen sich zu vergegenwärtigen, ist die Zielkonfliktmatrix von Jürgen Wild.

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Zielbeziehungen (Abb. Z-1)

Abb. Z-1: Zielbeziehungen

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Schneck (Hrsg.), Lexikon der Betriebswirtschaft, 9. Auflage, München 2015
www.finanzen.net/wirtschaftslexikon/zielbeziehungen/9

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