Bilfinger Aktie

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WKN: 590900 / ISIN: DE0005909006

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Bilfinger Ausblick auf 2021 aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: Dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.net übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.

Für 2021 rechnet der Bilfinger-Konzern mit einem deutlichen Umsatzwachstum (2020: 3.461 Mio. €). Im Segment Engineering & Maintenance Europe wird der Umsatz (2020: 2.221 Mio. €) vor dem Hintergrund der Normalisierung unseres Geschäftsumfelds und damit verbundener Nachholeffekte deutlich steigen. Dabei werden die Umsätze im Upstream-Öl- und Gasgeschäft in der Nordsee trotz zunehmender Erholung nicht das Niveau von 2019 erreichen. Auch bei Engineering & Maintenance International (2020: 521 Mio. €) ist ein deutliches Umsatzwachstum zu erwarten. Dabei ist insbesondere in Nordamerika von einer zunehmenden Anzahl von Projekten auszugehen, die im zweiten Halbjahr wieder zu wachsenden Umsätzen führen werden. Bei Technologies ist aufgrund des hohen Auftragsbestands und der guten Entwicklung der Marktsegmente Kernkraft und Biopharma ebenfalls mit einem deutlichen Anstieg der Umsatzerlöse (2020: 498 Mio. €) zu rechnen. Im Bereich Other Operations (2020: 263 Mio. €) wird der Umsatz aufgrund von Entkonsolidierungseffekten deutlich unter Vorjahresniveau liegen. Für das bereinigte EBITA erwartet Bilfinger eine erhebliche Verbesserung (2020: 20 Mio. €). Die bereinigte EBITA-Marge wird dabei wieder das Vorkrisenniveau des Geschäftsjahres 2019 (2,4 Prozent) erreichen, trotz eines im Vergleich dazu deutlich geringeren Umsatzvolumens in 2021. Hier zeigten in den vergangenen Monaten die im zweiten Halbjahr 2020 mit hoher Agilität umgesetzten strukturellen Maßnahmen zur Kostensenkung zunehmend positive Wirkung. Für Engineering & Maintenance Europe (2020: 69 Mio. €) rechnet das Unternehmen daher mit einer deutlichen Verbesserung des bereinigten EBITA. Gleiches gilt für Engineering & Maintenance International (2020: -21 Mio. €) mit einem erwarteten positiven Ergebnis und für Technologies (2020: -10 Mio. €) mit einem erwarteten klar positiven bereinigten EBITA im Geschäftsjahr 2021. Bei den in der Position Überleitung Konzern zusammengefassten Posten (2020: -18 Mio. €) rechnet das Unternehmen mit einem bereinigten EBITA unter Vorjahresniveau, bedingt durch Entkonsolidierungseffekte im Bereich Other Operations. Bilfinger erwartet eine erhebliche Verbesserung des berichteten Konzern-EBITA (2020: -57 Mio. €) aufgrund deutlich geringerer Aufwendungen, die als Sondereinflüsse gebucht werden. Die Aufwendungen für die aufgrund der COVID-19 Pandemie und der volatilen Ölpreisentwicklung umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen haben vor allem das Geschäftsjahr 2020 belastet. Der Konzern geht von einem positiven, aber unter dem Vorjahresniveau liegenden Free Cashflow (2020: 93 Mio. €) aus, trotz einer erheblichen Verbesserung des EBITA. Gründe sind ein erhöhter Working Capital Bedarf infolge des geplanten Umsatzwachstums, der Nachlauf aus im Jahr 2020 eingeleiteten Restrukturierungsmaßnahmen sowie ein normalisiertes Investitionsniveau.

Update 13.08.2021: Bilfinger erwartet unverändert ein deutliches Umsatzwachstum (2020: 3.461 Mio. €) im Gesamtjahr 2021. Der Konzern erwartet des Weiteren eine erhebliche Verbesserung des bereinigten EBITA (2020: 20 Mio. €). Angesichts der erfreulichen Ergebnisentwicklung im ersten Halbjahr 2021 wird die bereinigte EBITA-Marge im Gesamtjahr das Vorkrisenniveau des Geschäftsjahres 2019 (2,4 Prozent) nun übertreffen und rund 3 Prozent erreichen, obwohl der Umsatz im Jahr 2021 voraussichtlich noch deutlich unter dem Wert von 2019 liegen wird. Die strukturellen Kostensenkungsmaßnahmen, die in der zweiten Jahreshälfte 2020 mit großer Agilität umgesetzt wurden, zeigen zunehmend positive Effekte. Bilfinger erwartet eine erhebliche Verbesserung des berichteten Konzern-EBITA (2020: -57 Mio. €) wegen deutlich geringerer Aufwendungen, die als Sondereinflüsse gebucht werden. Die Aufwendungen für die aufgrund der COVID-19-Pandemie und der volatilen Ölpreisentwicklung umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen haben vor allem das Geschäftsjahr 2020 belastet.

Update 11.11.2021: Für das Geschäftsjahr 2021 erwartet Bilfinger ein unverändert deutliches Umsatzwachstum (2020: 3.461 Mio. €). Darüber hinaus rechnet der Konzern mit einer deutlichen Verbesserung des bereinigten EBITA (2020: 20 Mio. €). Die bereinigte EBITA-Marge wird infolge des zusätzlichen EBITA-Beitrags aus der Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Grundstücke das Vorkrisenniveau des Geschäftsjahres 2019 (2,4 Prozent) übertreffen und leicht über 3 Prozent liegen (vorher: Marge von ~3 Prozent). Dabei wird der Umsatz im Jahr 2021 noch deutlich unter dem Wert von 2019 liegen. Für E&M Europe erwartet Bilfinger eine deutliche Verbesserung des bereinigten EBITA (2020: 69 Mio. €). Gleiches gilt für Technologies, hier wird für das Geschäftsjahr 2021 ein klar positives bereinigtes EBITA erwartet (2020: -11 Mio. €). Engineering & Maintenance International wird sich gegenüber 2020 (-21 Mio. €) weiter verbessern, wird aber negativ bleiben (vorher: positives bereinigtes EBITA). Für die unter Überleitung Konzern zusammengefassten Positionen rechnet der Konzern hingegen mit einem deutlich über dem Vorjahr liegenden bereinigten EBITA (2020: -18 Mio. €) infolge der Veräußerungsgewinne aus nicht betriebsnotwendigen Grundstücken. Bilfinger erwartet aufgrund deutlich geringerer Sondereinflüsse eine erhebliche Verbesserung des berichteten Konzern-EBITA (2020: -57 Mio. €). Der Konzern geht von einem positiven, aber unter dem Vorjahresniveau liegenden Free Cashflow (2020: 93 Mio. €) aus, trotz einer erheblichen Verbesserung des EBITA. Gründe sind ein erhöhter Working Capital Bedarf infolge des geplanten Umsatzwachstums und die Auszahlungseffekte für die im Jahr 2020 umgesetzten Restrukturierungsmaßnahmen.

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Oskar

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