20.08.2019 20:33

Was der Kurs der Zentralbanken für die Aktienmärkte bedeutet

"Rennen zum Tiefststand": Was der Kurs der Zentralbanken für die Aktienmärkte bedeutet | Nachricht | finanzen.net
"Rennen zum Tiefststand"
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Immer mehr Zentralbanken schließen sich den Zinssenkungen an. Hintergrund sind anhaltende Unsicherheiten, die auf geopolitische Konflikte und schwache Wirtschaftsaussichten zurückzuführen sind. Was die tiefen Zinsniveaus für Anleger bedeuten.
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• Zentralbanken befinden sich in "Rennen zum Tiefststand"
• Die Situation ist nicht so negativ wie man vielleicht denkt
• Aktien sind nun "attraktiver"

Weltweit versuchen Zentralbanken mit niedrigen Zinsniveaus einer möglicherweise nahenden Rezession zuvorzukommen und der Wirtschaft zu neuem Schwung zu verhelfen. Analysten halten es in diesem Umfeld sogar für möglich, dass die US-Notenbank Fed einen weiteren Zinsschritt nach unten vornehmen könnte, nachdem sie erstmals seit 11 Jahren den Leitzins im Juli um 25 Basispunkte herabsetzte. Und auch die EZB sendete kürzlich weitere Lockerungssignale: "Es ist wichtig, dass wir im September mit einem signifikanten und wirksamen Paket aufwarten", erklärte EZB-Ratsmitglieds Olli Rehn.

Niedrige Zinsniveaus positiv für Aktien

Die von der Geldpolitik auf breiter Front angetretene Dynamik sei, laut dem erfahrenen Investmentmanager Mark Mobius, ein positives Signal für Anleger. Wie der Gründer von Mobius Capital Partners gegenüber MarketWatch erklärte, könne der Aktienmarkt in diesem Zuge aufblühen. Dabei würden Anlagen, die Dividenden anbieten, Investoren besonders anziehen. "Global gesehen ist das eine wirklich großartige Situation", so Mobius im Telefongespräch. Da Aktien attraktiver wirken, während die Zinsen auf dem derzeitigen Niveau verweilen, könnte sich der Markt äußerst positiv entwickeln - besonders da die Zentralbanker mit ihrem Kurs einen unterstützenden Anreiz an Anleger senden. Deshalb vermutet der Investmentmanager, dass die Aktienmärkte in naher Zukunft hochgetrieben werden.

Rendite-Jagd voraus?

Mit der sogenannten "Easy-Money"-Politik kommt allerdings einher, dass die rund 15 Milliarden US-Dollar Staatsschulden weniger als null Prozent einbringen. Erwerben Investoren von der Regierung gedeckte Schuldtitel, erhalten sie also weniger als sie ursprünglich investiert haben. Laut Mobius werde dies dazu führen, dass Börsianer vermehrt nach renditeträchtigen Investments Ausschau halten werden. Aus diesem Grund habe der Marktkenner seinen Analysten bereits angetragen, "Aktien mit einer gewissen Rendite, die die Leute wollen," zu suchen, erklärt Mark Mobius im Gespräch mit MarketWatch.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Franklin Templeton Investments, Sebastian Duda / Shutterstock.com
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