13.05.2021 20:39

Warren Buffetts Berkshire Hathaway-Aktie klettert auf Rekordhoch - zu teuer für die Börse

A-Aktie im Fokus: Warren Buffetts Berkshire Hathaway-Aktie klettert auf Rekordhoch - zu teuer für die Börse | Nachricht | finanzen.net
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Die Berkshire Hathaway-Aktien können in diesem Jahr eine starke Performance vorweisen. Nach den Quartalszahlen Anfang Mai konnten die Papiere weiter zulegen, was der NASDAQ nun jedoch Probleme mit der A-Aktie bereitete.
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• Berkshire Hathaway-Aktien legen 2021 kräftig zu
• A-Aktie klettert über kritische Marke von 429.496,7295 US-Dollar
• NASDAQ setzt Übertragung der Kurse der Berkshire-A-Aktie zeitweise aus


Berkshire Hathaway mit starken Quartalszahlen

Anfang Mai legte Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway ihre Zahlen zum ersten Quartal 2021 vor und konnte Analysten und Anleger überzeugen. Mit einem Gesamtumsatz von 64,6 Milliarden US-Dollar in Q1 konnte Berkshire Hathaway die Schätzungen der Analysten übertreffen. Das Betriebsergebnis stieg von 5,871 Milliarden US-Dollar vor Jahresfrist um rund 20 Prozent auf 7,08 Milliarden US-Dollar, wobei das Unternehmen von sich erholenden Geschäften der Berkshire Hathaway-Beteiligungen, aufgrund von Öffnungen in der Wirtschaft nach der Corona-Pandemie, profitierte. Im ersten Quartal kaufte Buffetts Investmentvehikel erneut eigene Aktien zurück, das Rückkauf-Tempo verlangsamte sich jedoch etwas: Berkshire kaufte Aktien im Gesamtwert von 6,6 Milliarden US-Dollar zurück - im vierten Quartal waren es noch Anteilsscheine im Wert von neun Milliarden US-Dollar. Trotz der Aktienrückkäufe stieg das Barvermögen im ersten Jahresviertel um rund fünf Prozent auf 145,4 Milliarden US-Dollar. Damit sitzt Buffett weiter auf einem enormen Berg an Geldreserven.

Berkshire Hathaway-A- und B-Aktien im Fokus

Auch die Berkshire Hathaway-Aktien, von denen es zwei verschiedene - die A- und die B-Aktien - gibt, performen stark. Warren Buffett hatte in der Vergangenheit festgelegt, dass die A-Aktien keinem Aktiensplit unterzogen werden sollen. Er wollte damit erreichen, dass sich nicht jeder Berkshire Hathaway-Aktien leisten kann und somit nur Investoren, die die Aktie langfristig halten wollen, zugreifen. "Ich weiß, wenn wir etwas hätten, das für jeden mit 500 Dollar viel einfacher zu kaufen wäre, würden wir eine Menge Leute dazu bringen, es zu kaufen, die nicht die geringste Ahnung hätten, was sie taten", zitiert Markets Insider Buffett von der Berkshire-Jahresversammlung 1995. Im Jahr darauf, 1996, entschloss sich Buffett dazu, Berkshire Hathaway-B-Aktien auszugeben. Diese sind mit einem kleineren Stimmrecht versehen und sollen auch gewöhnlichen Anlegern die Möglichkeit bieten, in Berkshire Hathaway zu investieren, ohne dabei - wie aktuell - einen sechsstelligen Betrag in die Hand nehmen zu müssen. Denn das ist der wohl größte Unterschied zwischen den A- und B-Aktien von Berkshire Hathaway: der Preis.

In diesem Jahr konnte die B-Aktie bereits um 22,14 Prozent zulegen. Für die A-Aktie ging es in diesem Jahr ebenfalls um 22,31 Prozent hoch. Während Berkshire Hathaway-B-Aktien an der NYSE derzeit bei 283,20 US-Dollar gehandelt werden, notierten die A-Aktien zuletzt bei 425.402 US-Dollar und kosten damit etwa 1.500-mal so viel wie die B-Aktien. Genau das ist jetzt zum Problem geworden.

Berkshire Hathaway-Aktie zu teuer für die Börse?

Wie das Wall Street Journal berichtete, sei das Problem, dass der Preis so hoch gestiegen ist, dass er der höchsten Zahl, die üblicherweise von den Börsencomputern gespeichert werden kann, gefährlich nahe kam. In der letzten Woche habe die NASDAQ die Übertragung der Kurse der Berkshire-A-Aktien über mehrere beliebte Datenfeeds, die Preisaktualisierungen in Echtzeit für eine Reihe von Online-Brokern und Finanzwebsites bieten, vorübergehend ausgesetzt.

Aufgrund des kompakten digitalen Formats, mit dem sie Preise kommunizieren, können die Computer von der NASDAQ nicht unendlich weit zählen. Die größte Zahl, die sie verarbeiten können, liege, aufgrund der Berechnung auf vier Stellen hinter dem Komma, eigentlich bei 429.496,7295 US-Dollar, so das Wall Street Journal. Inzwischen hat der Berkshire Hathaway-Kurs die kritische Zahl jedoch bereits überschritten und markierte das 52-Wochen-Hoch bei 445.000 US-Dollar.

Die NASDAQ gab bekannt, noch in diesem Monat ein Upgrade anschließen zu wollen, das das Problem beheben würde. Doch auch andere Börsenbetreiber scheinen Probleme mit dem hohen Preis der Berkshire-Aktie zu haben. So habe die IEX Group im März bekanntgegeben, dass die Annahme von Investorenaufträgen in Berkshire Hathaway-A-Anteilsscheine "aufgrund einer internen Preisbeschränkung innerhalb des Handelssystems" eingestellt werde, berichtet das Wall Street Journal.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Jonathan Weiss / Shutterstock.com, Daniel Zuchnik/WireImage

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