Aixtron: Lage wird brisanter

26.01.26 14:10 Uhr

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Die Aktie von Aixtron hat sich wieder an das Hoch aus der ersten Januarhälfte herangerobbt, signifikant übertroffen werden konnte es aber noch nicht. Die Chartlage hat damit eine gewisse Brisanz.

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Der Kurs von Aixtron ist in den letzten Monaten ziemlich volatil. Die Anleger schwanken zwischen der Hoffnung auf eine KI-getriebene Belebung beim Auftragseingang und der Befürchtung, dass es noch etwas dauern könnte, bis sich das auf breiter Front in den Zahlen zeigt.

Neues Zwölfmonatshoch

Letztlich haben sich die Optimisten bislang am Ende immer durchgesetzt. So auch in der ersten Januarhälfte, als der Kurs auf ein neues Zwölfmonatshoch gestiegen ist. Damit wurde der seit dem letzten April ausgebildete Aufwärtstrend bestätigt.

Kurzfristiges Doppel-Top möglich

Danach gab es eine kleine Korrektur bis zum Ausbruchniveau, dann ist die Aktie schnell wieder nach oben gedreht – und nahezu exakt bis zum vorherigen Hoch gelaufen. Der erneute Rückschlag bei diesem Niveau schafft die Gefahr eines kurzfristigen Doppel-Tops.

Dynamik nimmt etwas ab

Zumal der Kurs auch noch an der Trendlinie der Hochpunkte der letzten Monate nach unten abgeprallt ist, diese hat eine etwas geringere Steigung als die Linie der Tiefpunkte. Daraus lässt sich ein moderat abnehmendes Aufwärtsmomentum ablesen.

Ausbruch oder größere Korrektur?

Doch das könnte die Aktie schnell korrigieren – wenn zeitnah doch noch der Ausbruch nach oben gelingt. Den Treiber könnten dabei weitere positive News aus dem Halbleitersektor darstellen. Übertrifft die Aktie das Januarhoch und bricht damit auch die Trendlinie der Hochpunkte, könnte ein schneller Schub bis zur Widerstandsregion um 25 Euro die Folge sein, die aus mehreren Hoch- und Tiefpunkten der Jahre 2021 bis 2023 entstanden ist. Gelingt Aixtron hingegen der Ausbruch nicht, könnte sich die Korrektur ausdehnen, wobei bei 16 Euro eine starke Unterstützung besteht. Damit empfiehlt sich bei der Aktie aktuell eine prozyklische Strategie und auf der Longseite das Abwarten darauf, ob der Ausbruch gelingt.

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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 26.01.26 um 13:09 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.345 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 24.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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