APA ots news: FMA klärt auf: "Money Mules" - Wenn dein Konto zum...

20.01.26 10:05 Uhr

APA ots news: FMA klärt auf: "Money Mules" - Wenn dein Konto zum Tatwerkzeug wird

Die Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff" der

Wer­bung

Finanzmarktaufsicht (FMA) erklärt ein verbreitetes Hilfsmittel

der Geldwäscherei

Wien (APA-ots) - "Money Mules, also Personen, die ihr Bankkonto für

Geldtransfers zur

Verfügung stellen, sind ein wichtiger und weit verbreiteter Baustein

bei der Verschleierung illegaler Geldströme. Darauf weist die

österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) in ihrem neuen Kurzvideo "1

Minute - 1 Begriff" hin. Diese "Geldesel" werden von Kriminellen

Wer­bung

häufig über soziale Medien, täuschend echte Jobangebote oder

Betrugsmaschen wie Romance-Scams angeworben. Sie kommen vor allem in

cybergestützten Betrugsformen, darunter Phishing, Hacking und

Authority Scam, zum Einsatz, bei denen Täter gestohlene Gelder rasch

weiterleiten müssen.

Zudem werden Money Mules regelmäßig in breiter organisierte

Kriminalitätsformen eingebunden, etwa im Zusammenhang mit Erträgen

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aus Drogen- und Menschenhandel oder anderen deliktischen Aktivitäten,

die über ihre Konten gewaschen werden. Prävention und

Bewusstseinsbildung sind wesentlich, da grundsätzlich jede und jeder

- unabhängig von Alter oder Beruf - ins Visier solcher Netzwerke

geraten kann. In einer konzertierten Europol-Aktion gegen Money Mules

wurden im Jahr 2023 europaweit 10.759 Money Mules identifiziert,

begleitet von rund 100 Millionen an gemeldeten Schäden - nur die

Spitze eines größeren Eisbergs.

Insbesondere junge Erwachsene werden überdurchschnittlich häufig

über vermeintlich attraktive Jobinserate im Internet und auf Social

Media angesprochen. Diese versprechen schnelles Geld ohne viele

Vorkenntnisse und meist bequem von zu Hause. Die FMA warnt

eindrücklich davor, solche Jobangebote leichtfertig anzunehmen. Oft

steckt dahinter die Rekrutierung als "Money Mule". Wer darauf eingeht

unterstützt - ob bewusst oder unbewusst - Geldwäsche, eine strafbare

Handlung, die ernste rechtliche Konsequenzen haben kann.

Die FMA empfiehlt:

-

Hinterfragen Sie lukrative Jobangebote kritisch.

-

Geben Sie niemals Ihre Kontodaten leichtfertig an Dritte weiter.

-

Überweisen Sie kein Geld für andere - auch nicht einmalig.

-

Bei Verdacht: Melden Sie sich bei der Polizei oder direkt bei der

FMA.

Mit diesem Video startet die FMA die zweite Staffel ihrer

Kurzvideoreihe "1 Minute - 1 Begriff". In diesem Format werden

wichtige Finanzbegriffe kurz und bündig für alle leicht verständlich

erklärt. Alle Videos dieser Reihe sind auf dem FMA-Instagram-Kanal @

redenwiruebergeld und auf dem YouTube-Kanal der FMA zu finden.

Rückfragehinweis:

FMA-Mediensprecher

Boris Gröndahl

Telefon: +43 1 24959-6010 / +43 676 8824 9995

E-Mail: boris.groendahl@fma.gv.at

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/694/aom

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