Gagfah profitiert von höheren Mieten und geringerem Leerstand

Der Immobilienkonzern Gagfah hat in den ersten neun Monaten deutlich mehr verdient und den Ausblick auf das Gesamtjahr bestätigt.
Dank höherer Mieten und einem geringeren Leerstand der Wohnungen kletterte das Ergebnis um mehr als 70 Prozent. Profitieren konnte das im MDAX notierte Unternehmen auch von geringeren Zinszahlungen.
Trotz eines etwas kleineren Portfolios kletterte das bereinigte operative Ergebnis EBITDA um 7 Prozent auf 265 Millionen Euro. Die in der Immobilienbranche gängige Kennziffer FFO (Funds From Operations) stieg um 61,7 auf 141,3 Millionen Euro. Die Leerstandsquote sank auf 3,6 nach 4,8 Prozent im Vorjahr.
Angesichts der guten Entwicklung hat Gagfah die Prognose für das Gesamtjahr bestätigt. Das Unternehmen rechnet weiter mit einem FFO von 185 bis 189 Millionen Euro oder 0,86 bis 0,88 je Aktie.
Mit dem positiven Geschäftsverlauf und der bestätigten Prognose folgt Gagfah anderen Immobilienkonzernen. Deutsche Wohnen, LEG Immobilien oder Deutsche Annington haben teils deutlich mehr verdient und den Ausblick auf die kommenden Monate bekräftigt.
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