Gagfah erhöht Gewinnprognose

Der Immobilienkonzern Gagfah hat im ersten Halbjahr deutlich mehr verdient und seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben.
Zudem will das Unternehmen den Aktionären eine deutlich höhere Dividende zahlen als bisher in Aussicht gestellt.
Trotz eines etwas kleineren Portfolios kletterte das bereinigte operative Ergebnis EBITDA um gut 7 Prozent auf 178,3 Millionen Euro. Die in der Immobilienbranche gängige Kennziffer FFO I (Funds From Operations) verdoppelte sich nahezu auf 93,2 Millionen Euro. Die Leerstandsquote sank im Vergleich zum Ende des ersten Quartals um 40 Basispunkte auf 3,7 Prozent, die Mieten stiegen auf vergleichbarer Basis gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent.
Angesichts der besseren Geschäftsentwicklung rechnet Gagfah 2014 nun mit einem FFO I von 0,86 bis 0,88 je Aktie. Bisher lag diese Schätzung zwischen 0,84 bis 0,86 Euro. Die Gewinnausschüttung an die Anteilseigner, die erste seit dem Jahr 2011, soll zudem zwischen 0,30 bis 0,35 je Aktie liegen; hier hatte das Unternehmen bislang 0,23 bis 0,25 je Papier in Aussicht gestellt.
Mit dem positiven Geschäftsverlauf und der besseren Prognose folgt Gagfah anderen Immobilienkonzernen, die ihren Ausblick bestätigt oder ebenfalls erhöht haben. So hatte beispielsweise LEG Immobilien nach deutlichen Zuwächsen im operativen Geschäft die Ergebnisprognose leicht angehoben.
Mitarbeit: Isabel Gomez Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com DJG/kla/sha Dow Jones Newswires
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