Bilfinger: Große Aufträge winken
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Die positive Entwicklung im Baugewerbe setzt sich laut dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe fort. Das gibt der schon gut gelaufenen Bilfinger-Aktie weiteren Rückenwind.
Gute Zahlen vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe: Im Oktober sind die Auftragseingänge um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gestiegen. Der Umsatz stieg sogar um 4,5 Prozent auf 11,6 Mrd. Euro. Hintergrund dieser Entwicklung sind laut Aussagen des Verbands der Bau-Turbo und die EH 55-Förderung. Letzteres ist der von der KfW geförderte, klimafreundliche Neubau.
Tiefbau mit Nachholbedarf
Während es im Hochbau schon wieder brummt, zeigen sich im Tiefbau noch Rückgänge in den Zahlen des Verbands. Zum Tiefbau zählt wiederum der Straßenbau. Hier hatte die Bundesregierung schon im Frühjahr 2025 größere Investitionen angekündigt. Dass diese noch nicht umgesetzt wurden, dürfte aber auch der verzögerten Aufstellung des Haushalts der seit März amtierenden Regierung gewesen sein. Denn erste Auftragsvergaben an Hochtief im Dezember zeigen: Es hat zwar etwas gedauert, aber jetzt sollte es langsam losgehen.
Bonus durch den Bund
Davon könnte auch der Infrastrukturdienstleister Bilfinger profitieren. Wenngleich es im Jahr 2025 bislang noch keine Bundesaufträge zu ergattern gab, kamen die Neunmonatszahlen gut am Parkett an. Für das Gesamtjahr 2025 wird im Mittel immerhin mit einem Umsatzanstieg um 7 Prozent auf 5,3 bis 5,5 Mrd. Euro geplant.
Fazit
Die Aktie von Bilfinger hat sich im Börsenjahr 2025 prächtig entwickelt. Das Papier legte um über 130 Prozent zu. Die Hoffnung auf zusätzliche Aufträge aus dem Investitionspaket des Bundes dürfte hier schon teilweise eingepreist sein. Mit welchem Auftragsvolumen Bilfinger tatsächlich rechnen kann, wird sich sukzessive 2026 zeigen. Die Aussichten bleiben grundsätzlich positiv und nach dem Ausbruch über das einstige Hoch bei 105 Euro ist auch die Charttechnik intakt und eröffnet noch Potenzial.
Stark zugelegt hat 2025 auch die Aktie der Daldrup & Söhne AG, mit +110 Prozent war sie einer der Top-Performer des Jahres. Hier sorgt eine wahre Auftragsflut für starke Zahlen und gute Perspektiven: zum Artikel
Einen hohen Auftragseingang verzeichnet auch 2G Energy. Der Spezialist für dezentrale Energieerzeuger wie Blockheizkraftwerke dürfte 2025 die ursprünglichen Ziele zwar nicht ganz erreicht haben, steht aber für 2026 und darüber hinaus vor einem deutlichen Wachstumssprung: zum Artikel
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