Bullen stoppen DAX-Ausverkauf 

28.06.23 16:16 Uhr

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Nach sechs Verlusttagen in Folge notiert der DAX40-Future (EUREX: FDAX) am Montag 1,42 % über seinem Tiefststand, nachdem er Mitte Juni ein Allzeithoch erreicht hatte.   

Die Futures dürften es schwer haben, sich nach oben zu bewegen, da der Markt eine 90 % Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung durch die Europäische Zentralbank (EZB) im Juli einpreist, wobei die Zinsen in der Spitze bei 4 % liegen dürften. Die EZB hat gestern in mehreren Reden ihrer Zentralbanker bekräftigt, dass eine weitere Zinserhöhung wahrscheinlich ist, da die Inflation noch weit von ihrem Ziel von 2 % entfernt ist.   

Technische Analyse

Der DAX40-Future hat ein Hoch erreicht, das nun einen Widerstand bei 16.572 bildet, während die Unterstützung bei 15.900 liegt. Ein 100 % Retracement vom Widerstand, basierend auf dem Fibonacci Retracement Tool, brachte den Index auf das Niveau, das die Bewegung zum Allzeithoch auslöste. Der Preis fiel unter den gleitenden 100-Tage-Durchschnitt auf dem Vier-Stunden-Chart, was auf einen kurzfristigen Abwärtstrend hindeutet, der unterbrochen werden könnte, wenn die Nachfrage das Angebot an der Unterstützung übersteigt.   

Da der Markt sein Unterstützungsniveau ablehnt, könnte sich ein Aufwärtsmomentum entwickeln, das den Index wieder in die Nähe seines Höchststandes bringt. Ein volumenstarker Ausbruch über den gleitenden 100-Tage-Durchschnitt und anschließend über den Goldenen Schnitt bei 61,80 % des Fibonacci-Retracements könnte auf einen wachsenden Aufwärtsappetit hindeuten. Die Marke von 16.572 könnte ins Spiel kommen, wenn die Bären in Deckung gehen.   

Ein Rückgang des Aufwärtsvolumens könnte hingegen auf mangelndes Interesse am Aufwärtstrend hindeuten. Das Unterstützungsniveau von 15.900 könnte erneut getestet werden, wenn die Bären die Bullen vom aktuellen Niveau aus überholen.   

Zusammenfassung  

Die Risikostimmung dürfte von der bevorstehenden Rede des Fed-Vorsitzenden Jerome Powell bestimmt werden. Sollte die US-Notenbank ihren restriktiven Kurs fortsetzen, könnten risikobehaftete Anlagen angesichts des hohen Renditepotenzials des USD den Kürzeren ziehen. Das Überschreiten der 16.062-Marke des gleitenden 100-Tage-Durchschnitts könnte bei anhaltender Risikobereitschaft einen Aufwärtstrend einleiten.   

Quellen: Reuters, TradingView 



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