Börse am Montag: DAX endet leichter - 25.000er-Marke kurz überschritten - Impulse aus USA fehlen

Trotz eines zunächst freundlichen Wochenstarts nahe 25.000 Zählern blieb die Stimmung am deutschen Aktienmarkt durch die Angst vor "KI-Kannibalisierung" angespannt.
Der letzte DAX-Rekord
Am 13. Januar hatte der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markiert und damit erstmals in seiner Geschichte die Schwelle von 25.500 Punkten überschritten. Letztlich war er an diesem Tag bei 25.420,66 Zählern in den Feierabend gegangen, was einen neuen Rekord auf Schlusskursbasis bedeutete.
DAX in ruhigerem Fahrwasser dank US-Feiertag?
Der zum Wochenanfang geschlossene US-Markt dürfte für viele eine willkommene Erleichterung bedeuten, nach dem in der Vorwoche die Sorgen wegen KI heftige Schwankungen mit sich gebracht hätten, erläuterte Analyst Matthew Britzman vom britischen Vermögensverwalter Hargreaves Lansdown.
KI-Angst bleibt im Fokus
KI-Sorgen bleiben in vielen Branchen heißes Thema. JPMorgan-Stratege Mislav Matejka rät unter den Sektoren mit "KI-Kannibalisierung" zur besonderen Vorsicht bei Software, Dienstleistungen und Medien.
Jochen Stanzl, Marktanalyst bei der Consorsbank, schrieb: "Anleger haben ihr Geld in den vergangenen Wochen aus KI-Aktien in Blue Chips und etablierte Unternehmen umgeschichtet, in der Hoffnung, dort eine vergleichsweise sichere Anlage gefunden zu haben. Die Kursverluste bei Logistik- und Finanzaktien in der letzten Woche zeigten jedoch, dass selbst eingesessene Unternehmen im Zweifel nicht vor KI-Disruption gefeit sind." Dies erhöhe die Unsicherheit.
Redaktion finanzen.net / Dow Jones / dpa-AFX
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