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14.07.2018 10:00
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DAX-Bilanz: Dickes Wochenminus bei thyssenkrupp

Deutsche Blue Chips im Blick: DAX-Bilanz: Dickes Wochenminus bei thyssenkrupp	 | Nachricht | finanzen.net
Deutsche Blue Chips im Blick
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Der deutsche Leitindex DAX behauptete sich in einem widrigen Umfeld und erzielte auf Wochensicht ein leichtes Plus von 0,4 Prozent und schloss auf 12.540,73 Zähler.
von Jörg Bernhard

Weder die von Donald Trump angedrohten Strafzölle gegen chinesische Waren im Wert von 200 Milliarden Dollar noch die politischen Turbulenzen in Großbritannien vermochten die Erholungstendenz deutscher Aktien zu bremsen. Sollten Ende August die neuen Strafzölle gegen China tatsächlich wirksam werden, wäre mittlerweile die Hälfte aller Einfuhren aus China von Sonderabgaben betroffen. Doch Trump nahm in der vergangenen Woche auch Deutschland ins Visier. Auf dem Nato-Gipfel redete er sich wegen der hohen Gas-Lieferungen aus Russland in Rage bezeichnete Deutschland als "Gefangenen Russlands". Deutsche Börsianer sollten sich deshalb nicht zu sicher fühlen, schließlich weist die USA auch gegenüber Deutschland ein ausgesprochen hohes Handelsbilanzdefizit aus.

In der abgelaufenen Börsenwoche schwankte der DAX zwischen Wochentief (Mittwoch) und Wochenhoch (Dienstag) in einer Bandbreite von 241 Punkten. Das Verhältnis zwischen Kursgewinnern und -verlierern fiel mit 16 zu 14 relativ ausgeglichen aus. Die höchsten Wochengewinne erzielten die Aktien von adidas (+3,4 Prozent), SAP (+3,4 Prozent) und Beiersdorf (+2,9 Prozent). Am kräftigsten bergab ging es mit den Titeln von thyssenkrupp (-6,3 Prozent), Fresenius SE (-3,7 Prozent) und E.ON (-3,3 Prozent) hinnehmen.

Aktie von thyssenkrupp wird abgestraft

Die Freude der Börsianer über den vorzeitigen Abgang von thyssenkrupp-Vorstandschef Heinrich Hiesinger währte nur kurz. Am Freitag hat sich die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung (AKBH), die 21 Prozent der Anteile hält, gegen eine Zerschlagung des Industriekonzerns ausgesprochen und begründete dies damit, dass man sich auch in Zukunft dem Willen ihres Stifters Alfried Krupp von Bohlen verpflichtet sieht, die Einheit des Unternehmens möglichst zu wahren und seine weitere Entwicklung zu fördern. Ulrich Lehner, der Aufsichtsratschef von thyssenkrupp, hat derweil die beiden aktivistischen Großaktionäre Cevian und Elliott heftig kritisiert und ihnen sogar "Psychoterror" vorgeworfen. Man darf gespannt sein, ob die Befürworter oder die Gegner einer groß angelegten Zerschlagung des traditionsreichen Unternehmens den bevorstehenden Machtkampf gewinnen werden. An der Börse kehrte auf jeden Fall erst einmal Ernüchterung ein.


Bildquellen: PhotoSTS / Shutterstock.com, Ralph Orlowski/Getty Images
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