Deutsche Pfandbriefbank: Erholung auf Sparflame

13.02.26 14:32 Uhr

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Die Deutsche Pfandbriefbank AG hat ihre Planung für 2026 vorgelegt und stellt die Rückkehr in die schwarzen Zahlen in Aussicht. Nach schwierigen Jahren bleibt das Ertragsniveau jedoch klar hinter früheren Größenordnungen zurück. Anleger wenden sich ab. 

Werte in diesem Artikel

Das Unternehmen prognostiziert für das Geschäftsjahr 2026 operative Erträge in einer Spanne zwischen 375 Mio. und 425 Mio. Euro. Auf dieser Basis wird ein IFRS-Konzernergebnis vor Steuern zwischen 30 Mio. und 40 Mio. Euro erwartet. Zwar bedeutet dies nach dem sehr schwachen Jahr 2025 die Rückkehr in die Gewinnzone, dennoch bleibt das prognostizierte Ertragsniveau sowohl hinter den Ergebnissen früherer Jahre als auch deutlich unter den bisherigen Markterwartungen zurück. Diese Enttäuschung spiegelt sich unmittelbar im Aktienkurs wider, der in Reaktion auf die Meldung einen zweistelligen Verlust verbucht. Das Unternehmen begründet den verhaltenen Ausblick mit einer nur schleppenden Erholung der europäischen Märkte für gewerbliche Immobilienfinanzierungen sowie mit den hohen Kosten für den Rückzug aus dem US-Geschäft.

Aus Anlegersicht ist damit vorerst Geduld gefragt, da eine nachhaltige Ergebnisdynamik erst mit einer spürbaren Marktbelebung einsetzen dürfte. Auch in Bezug auf die Charttechnik ist nach dem heutigen Kurseinbruch höchste Vorsicht geboten. Da die Aktie durch den massiven Abverkauf wichtige technische Marken unterschritten hat, droht ohne eine schnelle Stabilisierung weiteres Abwärtspotenzial, bevor ein neuer Boden gefunden werden kann.

Die Meldung des Unternehmens finden Sie hier: zum Artikel

Deutlich besser sind die Perspektiven für 2G.  Das Unternehmen verzeichnet bereits einen sehr lebhaften Auftragseingang und steht vor einer Phase starken Wachstums, sowohl 2026 als auch in den Folgejahren: zum Artikel

Einen Blick wert könnte auch die Aktie von NAGA sein. Nachdem das Unternehmen 2025 in Summe unter den ursprünglichen Erwartungen geblieben ist, dürften sich die seit 2024 umgesetzten Wachstumsmaßnahmen nun endlich spürbar auf die Wachstums- und vor allem Ertragsdynamik auswirken. Für die Aktie verspricht das ein sehr großes Erholungspotenzial: zum Artikel

Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 13.02.26 um 14:31 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.375 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 07.02.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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