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03.12.2021 16:44

Arbeitsmarkbericht USA: US-Jobwachstum gerät im November überraschend ins Stocken

Enttäuschung: Arbeitsmarkbericht USA: US-Jobwachstum gerät im November überraschend ins Stocken | Nachricht | finanzen.net
Enttäuschung
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Das US-Jobwachstum hat im November deutlich nachgelassen, während die Arbeitslosenquote überraschend kräftig fiel.
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Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat lediglich 210.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um 573.000 Jobs erwartet. Das schwächere Jobwachstum trübt das Bild des Aufschwungs in den USA, die mit der neuen Virusvariante konfrontiert sind.

Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 82.000 Jobs nach oben revidiert: Das Ministerium meldete für Oktober nun ein Stellenplus von 546.000 (vorläufig: 531.000) und für September von 379.000 (312.000).

Die separat erhobene Arbeitslosenquote fiel im November überraschend stark - auf 4,2 von 4,6 Prozent, während Ökonomen nur einen Rückgang auf 4,5 Prozent erwartet hatten. Für diese Statistik werden private Haushalte befragt, für die Beschäftigtenzahl hingegen Unternehmen und Behörden.

Die sogenannte Erwerbsquote - also der Anteil der Erwerbspersonen an der Gesamtheit der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter - stieg leicht auf 61,8 Prozent.

Die US-Stundenlöhne erhöhten sich gegenüber dem Vormonat um 0,3 Prozent auf 31,03 US-Dollar. Ökonomen hatten ein Plus von 0,4 Prozent erwartet. Im Jahresvergleich lagen die Löhne um 4,8 Prozent höher.

Vor dem US-Kongress hatte Fed-Chef Jerome Powell angedeutet, dass die Notenbank wegen der hohen Inflation das Tapering beschleunigen könnte, was die Voraussetzung für eine Zinserhöhung Anfang nächsten Jahres schaffen könnte.

Vertreter des Gesundheitswesens, politische Entscheidungsträger und die Finanzmärkte sind allerdings wegen der Omikron-Variante des Coronavirus nervös. Powell sagte, Omikron stelle ein Risiko für den Aufschwung dar und könnte zugleich den Inflationsdruck verschärfen. "Eine größere Besorgnis über das Virus könnte die Bereitschaft der Menschen, zu arbeiten, verringern, was den Fortschritt auf dem Arbeitsmarkt verlangsamen und Unterbrechungen der Lieferketten verstärken würde", sagte Powell.

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: Africa Studio / Shutterstock.com, eabff / Shutterstock.com
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