09.02.2015 10:34

Eurozone: Sentix-Index steigt überraschend deutlich an

Folgen
Werbung

FRANKFURT (dpa-AFX) - In der Eurozone sind Finanzinvestoren im Februar deutlich optimistischer als erwartet. Der vom Forschungsinstitut Sentix erhobene Konjunkturindex für den Währungsraum sei im Vergleich zum Vormonat um 11,5 Punkte auf 12,4 Punkte gestiegen, hieß es in einer am Montag in Frankfurt veröffentlichten Mitteilung. Volkswirte hatten lediglich mit einem leichten Anstieg auf 3,0 Punkte gerechnet.

Nach Einschätzung von Sentix-Analyst Sebastian Wanke ist vor allem das im Januar beschlossene Anleihekaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) für den deutlichen Anstieg verantwortlich. Hinzu kämen der schwache Euro und der niedrige Ölpreis. Die Erwartungen der Anleger stiegen gar auf den höchsten Stand seit Februar 2006.

Die Stärke ist laut Wanke angesichts des Ukraine-Konflikts und der Situation in Griechenland beachtlich. Diese Gelassenheit stelle jedoch ein Risikofaktor dar, da die Anleger bei einer Zuspitzung auch auf dem falschen Fuß erwischt werden könnten.

Für Deutschland nimmt der Gesamtindex ebenfalls spürbar zu und erreicht mit 35 Punkten einen Rekordwert. Der Indikator für die Schweiz ist hingegen angesichts der Franken-Stärke eingebrochen. Er notiert auf dem niedrigsten Stand seit Juli 2009 und sendet laut Sentix ein Rezessionssignal. In dem leichten Rückgang des Wertes für die USA sieht Wanke ein Signal, dass die USA ihren konjunkturellen Zenit überschritten haben.

Die Entwicklung für den Euroraum im Überblick:

^

Februar Vormonat

Gesamtindex +12,4 +0,9

Aktuelle Lage -1,8 -11,0

Erwartungen +27,5 +13,5°

(in Punkten)

/jsl/bgf

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Wall Street letztlich tiefer -- DAX schließt etwas schwächer -- Bayer mit Rückschlag in Glyphosat-Rechtsstreit -- VW erwägt Kooperation mit QuantumScape -- Sixt, Commerzbank, Vantage Towers im Fokus

Daimler holt Tausende Mitarbeiter wieder aus Kurzarbeit. Entwicklerkonferenz Google I/O beginnt als Online-Version. Twitter muss in Russland vorerst nicht mit Blockade rechnen. US-Gericht lehnt Novartis-Berufung bei Amgen-Blockbuster ab. Apple bringt Mehrkanal-Songs in Musikstreaming-Dienst. Facebook und Axel Springer vereinbaren globale Zusammenarbeit. thyssenkrupp will für Klimaschutz mehr Schrott in Hochöfen einsetzen.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

DAX 30: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welche Aktie macht das Rennen?
Die größten Börsencrashs
Die größten Krisen an den Finanzmärkten
Rohstoffe: Die Gewinner und Verlierer im April 2021
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die zehn größten Übernahmen
Wer legte für wen das meiste Geld auf den Tisch?
Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten (Stand März 2021)
Welcher Blockbuster spielte den größten Umsatz aller Zeiten ein?
mehr Top Rankings

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln