27.07.2022 22:38

Hitzewelle in Texas: Tesla bittet Kunden, das Laden in Spitzenzeiten zu vermeiden

Fragiles Stromnetz: Hitzewelle in Texas: Tesla bittet Kunden, das Laden in Spitzenzeiten zu vermeiden | Nachricht | finanzen.net
Fragiles Stromnetz
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Die hohen Temperaturen machen Mensch und Natur in vielen Teilen der Welt derzeit zu schaffen. Wegen einer anhaltenden Hitzewelle in Texas ruft nun US-Elektroautobauer Tesla seine Kunden dazu auf, ihren Teil dazu beizutragen, dass das Stromnetz nicht überlastet wird.
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• Hitzewelle in Texas setzt dem Stromnetz zu
• Tesla bittet Kunden, Spitzenzeiten für das Laden zu meiden
• Powerwalls könnten das Stromnetz zusätzlich entlasten


Texas hat, wie electrek berichtet, ein fragiles Stromnetz, das Probleme hat, den steigenden Spitzenstrombedarf zu decken und so seien in der Vergangenheit bereits Probleme aufgetreten. Hauptsächlich hätten sich diese im Winter in Kaltfronten gezeigt, doch in diesem Jahr gebe es Probleme mit Hitzewellen. So habe bereits im Mai eine frühe Hitzewelle sechs Kraftwerke in Texas zum Erliegen gebracht.

Tesla rät Laden in Spitzenzeiten zu vermeiden

Schon damals hat Tesla laut electrek auf diese Probleme reagiert und einen neuen Weg eingeführt, um mit einer neuen In-Car-Warnung zu versuchen, Tesla-Besitzer in Texas dazu zu ermutigen, ihre Autos wenn möglich nicht zu den Spitzenzeiten zwischen 15 und 20 Uhr zu laden.

"Eine Hitzewelle wird voraussichtlich in den nächsten Tagen das Stromnetz in Texas beeinträchtigen. Der Netzbetreiber empfiehlt, das Laden während der Spitzenzeiten zwischen 15 und 20 Uhr nach Möglichkeit zu vermeiden, um die landesweiten Bemühungen zur Steuerung der Nachfrage zu unterstützen", so die Meldung der Tesla-Fahrzeuge.

Nun wird Texas erneut von einer Hitzewelle heimgesucht und die Tesla-Fahrzeuge zeigen die Warnung erneut an. Wenn sich die Tesla-Fahrer an den Rat des US-Elektroautobauers halten, kann dies das texanische Stromnetz zumindest ein wenig entlasten, doch noch lieber würde Tesla mit seinen Powerwalls aushelfen.

Teslas Powerwalls könnten zusätzlich helfen

Teslas Powerwalls sind in der Lage, Strom zurück ins Netz einzuspeisen, wenn er benötigt wird. Das hätte eine noch größere Wirkung als das Vermeiden des Ladens der Elektroautos zu den Spitzenzeiten.

Wie electrek berichtet, hat Tesla eine virtuelle Demonstration der Kraft seiner Stromspeicher mit Powerwall-Besitzern in Texas gestartet, mit dem Ziel ERCOT, der Regulierungsbehörde für Stromversorgungsunternehmen in Texas, den Wert seiner Energiespeicher zu demonstrieren. Tesla fordere ERCOT auf, einige Regeln zu ändern, um die Hausbesitzer dafür zu entschädigen, dass ihr Strom aus den Hausbatterien genutzt werde. Derzeit würden sie nicht entschädigt, was die Attraktivität verringere, mit dem eigenen Heimenergiesystem dem Netz zu helfen.

Dennoch sei es Tesla gelungen, 64 Powerwall-Besitzer in Texas davon zu überzeugen, sich der Demo anzuschließen - möglich wäre jedoch deutlich mehr. So gebe es Hunderte von Powerwalls, die dem texanischen Stromnetz helfen könnten.

Redaktion finanzen.net

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