Haltung bekräftigt

Wettbewerb bei E-Autos: US-Regierung will Erfolg von heimischen Autobauern wie Tesla sicherstellen

28.03.24 23:47 Uhr

NIO, BYD und Co. ohne Chance auf US-Markt: US-Finanzministerin Yellen bekräftigt Unterstützung für Tesla und Co. | finanzen.net

US-Finanzministerin Janet Yellen hat kürzlich den Standpunkt der US-Regierung bekräftigt, die heimische E-Autoindustrie um Tesla, Rivian und Co. vor dem wachsenden Wettbewerb durch chinesische Hersteller wie BYD oder NIO schützen zu wollen. Neue Maßnahmen dafür befinden sich offenbar in Vorbereitung.

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• US-Regierung will Erfolg der heimischen Elektrofahrzeugindustrie sichern
Janet Yellen bekräftigt Haltung bei Besuch einer Batteriefabrik in Kentucky
• Mögliche neue Maßnahmen bisher unkonkret



Die Haltung der US-Regierung gegenüber chinesischen Elektroautobauern wie BYD oder NIO bleibt unverändert hart. Laut "Reuters" betonte US-Finanzministerin Janet Yellen Mitte März während des Besuchs einer Batteriefabrik in Kentucky, dass die US-Regierung unter Präsident Joe Biden weiterhin Schritte unternehme, um den Erfolg der heimischen Elektrofahrzeugindustrie sicherzustellen. "Ich möchte nicht zu weit vorauseilen, aber es ist eine Verpflichtung, die Präsident Biden eingegangen ist [...], dass wir wollen, dass unsere heimische Industrie erfolgreich ist", so Yellen laut der Nachrichtenagentur.

Chinas steigende Exporte im EV-Sektor bereiten US-Regierung Sorgen

Vor allem die zunehmenden Exporte chinesischer Elektrofahrzeuge bereiten den USA Sorgen, insbesondere im Hinblick auf die heimische Autoindustrie. Unternehmen wie BYD drängen immer mehr auf den internationalen Markt, was nach Ansicht der US-Regierung möglicherweise den Erfolg amerikanischer E-Autobauer wie Tesla oder Rivian gefährden könnte. Insbesondere die Bemühungen von BYD in Mexiko haben jüngst Sorgen darüber geschürt, dass der chinesische Tesla-Konkurrent über die Hintertür in den US-Markt vordringen könnte. Denn bislang erheben die USA auf E-Autos aus China Einfuhrzölle in Höhe von 25 Prozent, was die Attraktivität der Fahrzeuge für US-Kunden deutlich schmälert. Da mit Mexiko allerdings ein Freihandelsabkommen besteht, könnte die Beschränkung womöglich umgangen werden, wenn BYD und Co. dort eine Produktion aufbauen.

Kampf gegen BYD, NIO und Co.: Diese Maßnahmen könnte die US-Regierung ergreifen

An welchen Maßnahmen die US-Regierung aktuell arbeitet, um das Rennen auf dem EV-Markt zugunsten der US-Hersteller zu entscheiden, sagte Yellen nicht. Stattdessen blieb es laut "Reuters" bei der bereits zitierten, vagen Aussage der US-Finanzministerin. Tesla-Chef Elon Musk hatte im Februar unter anderem Handelsschranken für die China-Rivalen seines Konzerns gefordert. "Wenn es keine Handelsbarrieren gibt, werden sie die meisten anderen Autokonzerne auf der Welt praktisch ruinieren", so der Tesla-CEO. Zuvor war bekannt geworden, dass BYD von Oktober bis Dezember 2024 rund 526.400 reine Elektrofahrzeuge verkauft hatte - und damit rund 40.000 mehr als Tesla.

Ob die Regierung jedoch plant, dem Wunsch des Tesla-Chefs nach Handelsschranken zu entsprechen, ist unbekannt. Laut "Reuters" würde das US-Handelsministerium allerdings momentan untersuchen, ob das Sammeln und Übertragen von Daten durch chinesische E-Autos ein Risiko für die nationale Sicherheit darstelle. Sollte sich das bestätigen, sei mit erheblichen Einschränkungen nicht nur für chinesische E-Autobauer sondern auch für traditionelle Autohersteller aus China zu rechnen, so die Nachrichtenagentur. Daneben könnten auch die unter Trump etablierten, ohnehin hohen Einfuhrzölle für EVs aus China weiter nach oben geschraubt werden. Laut "Reuters" hätten einige Senatoren dies gefordert - und Präsident Joe Biden könnte sich damit womöglich einen Pluspunkt im bevorstehenden Wahlkampf gegen Donald Trump sichern.

Redaktion finanzen.net

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Bildquellen: JOHANNES EISELE/AFP/Getty Images, Scott Olson/Getty Images

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