finanzen.net
21.05.2019 18:03
Bewerten
(13)

Börsenexperte: Die Märkte werden zu ihren Allzeithochs zurückfinden

Handelsstreit im Fokus: Börsenexperte: Die Märkte werden zu ihren Allzeithochs zurückfinden | Nachricht | finanzen.net
Handelsstreit im Fokus
Die vergangenen Wochen waren durch erhöhte Volatilität geprägt. Während zu Beginn des Monats mehrere Aktienmärkte weltweit neue Jahreshochs markieren konnten, ging es im Anschluss wieder bergab. Ein Wall Street-Bulle ist sich allerdings sicher, dass es schon bald wieder steil bergauf geht.
Seit Beginn dieses Jahres konnten sich die weltweiten Aktienmärkte von den massiven Ausverkäufen Ende 2018 weitgehend erholen. Obwohl die globalen Wachstumsaussichten kontinuierlich nach unten korrigiert wurden, trotzten die Märkte dieser Entwicklung. Einige, wie der Schweizer SMI, der marktbreite US-amerikanische S&P 500 oder auch der Techwerte-Index NASDAQ Composite schafften es gar, neue Allzeithochs zu markieren.

Ausverkäufe nach Eskalation im Handelsstreit

Nichtsdestotrotz waren die vergangenen Wochen durch eine erhöhte Volatilität geprägt. Insbesondere die jüngsten Entwicklungen im Handelsstreit zwischen den USA und China hatten weltweit zu massiven Ausverkäufen an den Aktienmärkten geführt. Dabei schlugen insbesondere die Erhöhung von US-Zöllen auf chinesische Waren durch US-Präsident Donald Trump und die chinesischen Gegenmaßnahmen zu Buche. Innerhalb nur eines Handelstages verlor der Dow Jones Industrial daraufhin über 600 Punkte, der heimische DAX schloss unter der wichtigen 12.000-Punkte-Linie und auch in China fiel der Shanghai Composite um 1,2 Prozent. Seitdem haben sich die Märkte zwar wieder etwas erholt, konnten jedoch nicht zu ihren Jahres- und Allzeithochs zurückfinden.

Börsenexperte bleibt gelassen

Wall Street-Bulle Edward Yardeni ist angesichts dessen jedoch nicht besorgt. Wie er in einem Telefoninterview mit CNBCs "Trading Nation" sagte, sei er überzeugt, dass die Märkte in diesem Jahr noch zu ihren Allzeithochs zurückfinden würden. So seien die Ausverkäufe durch den Handelsstreit mittlerweile wieder eingegrenzt worden. Darüber hinaus sei deutlich geworden, dass der Handelsstreit länger dauern könnte als erwartet, jedoch nicht zu einer Rezession in den USA führen werde. So seien die US-Konjunkturdaten mit einigen Ausnahmen recht gut und die Wirtschaft in einer "guten Verfassung". Angetrieben werde die Erholung durch die Unternehmen, die derzeit vom Handelsstreit am meisten betroffen wären. Diese würde Wege finden, mit den Eskalationen umzugehen. Zum Beispiel könnten diese "ihre Lieferketten in andere Länder" verlegen, wie "beispielsweise Vietnam, Malaysia, Mexiko oder gar in die USA".

China auf Einigung stärker angewiesen

Zwar sei allgemein bekannt, dass die Weltwirtschaft langsamer wachsen würde, Yardeni gehe allerdings nicht davon aus, dass die Handelsstreitigkeiten hierauf einen großen negativen Einfluss hätten. So würden auch die Emerging Markets gut durch den Handelskonflikt kommen, wobei sich höchstens die hohe Wachstumsrate Chinas etwas verlangsamen könnte. Im Handelsstreit sei China auf eine Einigung weit stärker angewiesen als die USA. Aus diesem Grund erwarte der Börsenexperte, dass ein Abkommen wahrscheinlich Ende diesen Sommers, wenn nicht gar früher erreicht würde. Und selbst wenn sich der Konflikt noch weiter in die Länge ziehen würde, würde China unter den verhängten Zöllen viel stärker leiden als die USA.

Jahresziel des S&P 500

Angesichts dieser optimistischen Einschätzung sieht der Analyst den S&P 500 bis zum Ende dieses Jahres bei 3.100 Punkten. Dies wäre ein Anstieg von 8,41 Prozent gemessen am Schlusskurs am 17.05.2019. Für das Jahresende 2020 sieht Yardeni den Index bei 3.500 Zählern.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Holmes Su / Shutterstock.com, albund / Shutterstock.com

So folgen Sie Trends!

Anleger, die ohne Stra­tegie handeln, über­leben nicht lange am Markt. Die Trend­folge­stra­tegie gilt als eine der erfolg­reichsten Stra­tegien überhaupt. Wie Sie Trends früh­zeitig erkennen und wie Sie so deut­sche Aktien handeln, erfah­ren Sie im Online-Seminar. Jetzt kostenlos anmelden!
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

Dow pendelt um Nulllinie -- DAX schließt höher -- Bank of America mit Gewinneinbruch -- Wirecard weist Vorwürfe zurück -- WACKER CHEMIE, ASML, K+S, Beiersdorf, Infineon im Fokus

Tusk: Grundzüge, aber kein vollständiges Brexit-Abkommen ausgehandelt. IT-Probleme legen Produktion bei Porsche zeitweise lahm. Machtkampf bei Ceconomy eskaliert - Chef vor dem Abgang. ASOS-Aktien springen nach Zahlen hoch. EU will angeblich kartellrechtliche Maßnahmen gegen Broadcom einleiten. Pharmakonzern Roche hebt Jahresprognose erneut an.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

In diesen Berufen bekommt man das höchste Gehalt
Mit welchem Beruf kommt man am ehesten an die Spitze?
Big-Mac-Index
In welchen Ländern kostet der Big Mac wie viel?
Das sind die bestbezahlten Schauspieler 2019
Wer verdiente am meisten?
Die Performance der Rohstoffe in in Q3 2019.
Welcher Rohstoff macht das Rennen?
Die Performance der TecDAX-Werte in Q3 2019.
Welche Aktie macht das Rennen?
mehr Top Rankings

Umfrage

Die Bundesregierung erlaubt anscheinend Huawei-Technik bei Aufbau des 5G-Netzes. Was halten Sie davon?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Deutsche Bank AG514000
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
NEL ASAA0B733
Amazon906866
Microsoft Corp.870747
Infineon AG623100
BASFBASF11
Apple Inc.865985
Aurora Cannabis IncA12GS7
CommerzbankCBK100
BayerBAY001
Deutsche Telekom AG555750
TUITUAG00