Hochtief: Ausbruch oder Abbruch?
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Die Aktie von Hochtief hat das Jahreshoch wieder im Blick. Ein Muster aus der ersten Jahreshälfte 2025 ist nun zu beachten.
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Die Aktie des Bauunternehmens Hochtief nimmt das Jahres- und Allzeithoch bei 415 Euro langsam wieder ins Visier. Die Frage, ob das Unternehmen unter den Folgen des Krieges mehr leidet, als dass sie von einem möglichen Wideraufbau in Nahost profitiert, ist noch offen. Sicher ist hingegen, dass früher oder später wieder aufgebaut werden muss. Hochtief ist über die australische Tochter CIMIC bekanntlich auch in Asien gut im Geschäft – besonders bei schwierigen Fällen wie beispielsweise der Energie-Infrastruktur.
Gesunde Konsolidierung
Neben den aktuellen Chancen und Risiken zeigt die Technik im Jahreschart ein interessantes Muster. Nach dem recht schnellen Anstieg in den ersten acht Wochen des Jahres bis auf rund 415 Euro folgte eine vierwöchige Konsolidierungsphase bis unter 370 Euro, bevor es wieder aufwärts ging. Auf Intraday-Basis lag das Tief sogar unterhalb von 350 Euro.
Same but different
Die vierwöchige Konsolidierungsphase erinnert dabei doch stark an eine ähnliche Entwicklung in der ersten Jahreshälfte 2025: Da folgte auf das Hoch im März eine knapp dreimonatige Konsolidierungsphase, die dann von einer dynamischen Aufwärtsbewegung bis Jahresende abgelöst wurde.
Fazit
Wie sich der Krieg in Nahost auf das Geschäft von Hochtief ausgewirkt hat und wie das Management die weitere Entwicklung sieht, erfahren Anleger am 11. Mai. Technisch ist das Ende der leichten Konsolidierung dann geschafft, wenn das Hoch erreicht und entweder übertroffen wird oder der Kursrückgang die leichte Unterstützungsmarke von 375 Euro nicht verletzt. Das Muster ist in der Tat ähnlich zu der ersten Jahreshälfte 2025, wenngleich die Konsolidierung im Vorjahr zeitlich von der aktuellen Situation abweicht.
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Erstellung am 07.04.26 um 11:01 Uhr.
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