alstria office schüttet nur Mindestdividende aus - Aktie schwächer

Die Aktionäre von alstria office müssen sich für das Geschäftsjahr 2021 mit der Mindestdividende gemäß Aktiengesetz von 0,04 Euro je Aktie begnügen.
Im Vorjahr hatte der Immobilien-Investor noch 0,53 Euro je Aktie gezahlt.
Im nach HGB ermittelten Jahresabschluss fiel ein Bilanzgewinn von 1,06 Milliarden Euro an, der sich aus einem Jahresfehlbetrag von knapp 31 Millionen Euro, einem Vortrag aus dem letzten Geschäftsjahr in Höhe von 10,8 Millionen Euro und Entnahmen aus der Kapitalrücklage in Höhe von 1,08 Milliarden Euro ergibt.
alstria wird gemäß Dividendenvorschlag für 2021 rund 7,12 Millionen Euro ausschütten. 1,05 Milliarden Euro sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Der Konzern will seine Kapitalstruktur mit dem Ziel überprüfen, den Verschuldungsgrad innerhalb der Grenzen des Investment-Grade Ratings zu erhöhen. Die Erlöse aus der erhöhten Verschuldung sollen für Investitionen verwendet werden. Falls dies nicht möglich ist, könne überschüssiges Kapital an die Aktionäre ausgeschüttet werden.
alstria wird derzeit von Brookfield übernommen. Am 12. Januar wurde gemeldet, dass dem kanadischen Investor mehr als 50 Prozent der alstria-office-Aktien angedient wurden.
FRANKFURT (Dow Jones)
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Bildquellen: alstria office-REIT AG