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14.03.2019 20:43
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Morgan Stanley: Emerging Markets werden kräftige Gewinne abwerfen

Kursziel erhöht: Morgan Stanley: Emerging Markets werden kräftige Gewinne abwerfen | Nachricht | finanzen.net
Kursziel erhöht
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Die Experten von Morgan Stanley trauen den Schwellenländer-Aktien einen kräftigen Schub zu. Getrieben werden könnten die Titel durch verschiedene Faktoren.
In einer Marktmitteilung vom Montag machte die US-Bank Hoffnung auf eine Rally an den Aktienmärkten in den Emerging Markets.

Kursziel angehoben

Entsprechend ihrer Erwartungen haben die Experten des Finanzhauses das Kursziel für den MSCI Emerging Markets Index von 1.050 auf 1.130 Punkte angehoben, wie Jonathan Garner, bei Morgan Stanley Chefstratege für die Region Asien und Emerging Markets, mitteilte. Damit hätte der Index bis zum Jahresende 2019 noch ein Aufwärtspotenzial von 8 Prozent.

Auch für den MSCI Asia Pacific (ohne Japan) zeigen sich die Experten optimistischer - das Kursziel wurde um drei Prozent auf 540 Zähler angehoben.

China-Aktien im Fokus

Angeführt werde die Erholung in den Schwellenländer-Märkten von China, China-Aktien gegenüber sei man daher bullisher geworden. Darüber hinaus hat Morgan Stanley noch eine Reihe weiterer Faktoren ausgemacht, die die Aktienkurse der Emerging Markets positiv beeinflussen könnten. Dabei nennt das Finanzhaus insbesondere die angekündigten Konjunkturhilfen von Seiten der chinesischen Regierung, mit der das schwächelnde Wachstum angekurbelt werden soll. Die Wirksamkeit der jüngsten Stimulus-Maßnahmen in China hätten sich als besser erwiesen als der Markt erwartet hatte, heißt es in dem Bankbericht. Die Experten verwiesen auf die rekordhohen Zahlen für die Ausgabe von Bankkrediten und die gesamte Sozialfinanzierung.

Eine mögliche Einigung im Handelsstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China dürfte Aktien in der Region darüber hinaus weiter stützen. Dies könnte sich auch auf andere Schwellenländer positiv auswirken - konkret nennt Morgan Stanley neben China Brasilien, Indien, Indonesien und Singapur.

Wahlen als Katalysator

Als Kurstreibend dürften sich darüber hinaus anstehende Wahlen in der Region erweisen. Sowohl in Indien, als auch in Thailand, Indonesien, Südafrika, den Philippinen und Australien wird ein neues Parlament gewählt. "Wahlen sind als Katalysator für das 2. Quartal von großer Bedeutung, vor allem, da die Haushaltsausgaben vor den Wahlen dazu beitragen, die Inlandsnachfrage zu unterstützen", heißt es in dem Bankbericht.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: fotoscool / Shutterstock.com, Pincasso / Shutterstock.com
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