KWS Saat: Rückenwind aus Brüssel

02.02.26 16:27 Uhr

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KWS Saat: Rückenwind aus Brüssel | finanzen.net

Die Aktie von KWS Saat hat trotz aller Kursturbulenzen an den Weltbörsen den Aufwärtstrend sukzessive fortgesetzt. Eine neue EU-Verordnung könnte weiter anschieben.

Werte in diesem Artikel

Die Aktie des Saatgut-Spezialisten KWS klettert auch im Jahr 2026 weiter nach oben. Seit Jahresbeginn sind es mittlerweile schon fast 10 Prozent. Die in den vergangenen zwei Jahren umgesetzten Optimierungen im Portfolio der Einbecker greifen. Doch das ist nur ein Teil der jüngsten Erfolgsgeschichte

Fakten statt Märchen

Das zweite Kapitel dürfte in Brüssel geschrieben worden sein: Denn der Umweltausschuss des EU-Parlaments hat im Januar 2026 einer neuen EU-Verordnung zu den Neuen Gentechniken (NGT) zugestimmt. Die Verordnung erlaubt es, mit Hilfe biotechnologischer Werkzeuge Veränderungen an Pflanzen durchzuführen, die meist durch konventionelle Züchtung nicht erreicht werden können.

Goldene Zeiten?

Ein Saatgut, das höhere Fruchterträge garantiert, dürfte sich gut verkaufen lassen. Die bislang sehr strengen Auflagen für gentechnisch verändertes Saatgut könnten nun spürbar aufgeweicht werden. Widerstand von Umweltaktivisten, die die sogenannte grüne Gentechnik strikt ablehnen und negative Schlagzeilen produzieren, sollten aber einkalkuliert werden. Denn in der Vergangenheit kam es immer wieder zu Attacken auf Versuchsfelder des Unternehmens.

Fazit

Die Preise für Agrarrohstoffe spielen bei KWS aktuell nur eine untergeordnete Rolle. Prägend für die weitere Kursentwicklung dürften der erfolgreiche Portfolio-Umbau, die interessanten Wachstumsziele und die jüngsten Impulse aus Brüssel sein. Derzeit kämpft die Aktie mit der Marke von 76 Euro, könnte das Fünfjahreshoch bei 80 Euro aber bald ins Visier nehmen.

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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 02.02.26 um 15:51 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.322 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 31.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.

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