Westwing: Ein ganz wichtiger Impuls
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Westwing ist Mitte Januar eine positive Überraschung gelungen. Auf vorläufiger Basis wurde gemeldet, dass das Unternehmen im Jahr 2025 dank eines starken Schlussquartals mit 449 Mio. Euro nicht nur einen Umsatz am oberen Ende der Zielspanne (425 bis 455 Mio. Euro) erwirtschaften konnte, sondern zugleich wird das EBITDA mit 42 bis 45 Mio. Euro deutlich über der Guidance (letzter Stand: am oberen Ende der Zielspanne von 25 bis 35 Mio. Euro) liegen.
Ein ganz wichtiger Schub
An der Börse hat diese Meldung ihre Wirkung nicht verfehlt, die Aktie wurde nach oben katapultiert auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. Für die Charttechnik war das ein ganz wichtiger Impuls, denn damit hat der Kurs den Seitwärtskonsolidierungs-Korridor, der nach dem Abschluss einer Rallyphase seit dem letzten August ausgebildet wurde, nach oben verlassen – ein Kaufsignal.
Neuer Aufwärtstrend nimmt Gestalt an
Aus der Trendwende, die die Aktie im Jahresverlauf 2025 eingeleitet hat, entwickelt sich damit zunehmend ein neuer mittelfristiger Aufwärtstrend. Damit dieses positive Bild Bestand hat, darf die Aktie nicht signifikant in die Konsolidierungszone zurückfallen. Derzeit sieht es richtig gut aus, der Kurs hält sich über 14 Euro und damit zugleich über der Ausbruchzone, die in etwa zwischen 13,60 und 13,90 Euro zu verorten ist.
Keine Widerstände nach oben
Da der Gesamtmarkt derzeit schwächelt, wäre auch ein kurzer Rückfall in den Seitwärtskorridor nicht überraschend und auch kein Beinbruch, wenn er schnell korrigiert werden würde. Behauptet sich Westwing in naher Zukunft letztlich über 14 Euro, würde das einen deutlichen Spielraum nach oben eröffnen. Denn durch den rasanten Kursanstieg und -verfall in der Corona-Hochphase 2020 bis 2022 gibt es in der Nähe keine nennenswerten technischen Widerstände nach oben.
Sehr interessant ist die Chartlage auch bei Deutz, da die Aktie zuletzt ebenfalls den Ausbruch nach oben geschafft hat: zum Artikel
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