LAIQON: Die Maschine läuft jetzt auf Hochtouren
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LAIQON hat viel investiert, um Leuchtturmprojekte mit Partnern umzusetzen. Jetzt laufen bereits zwei große Vorhaben und stimulieren das Wachstum. Das wird sich im aktuellen Jahr plangemäß deutlich positiv in den Zahlen niederschlagen.
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LAIQON ist ein Assetmanager mit einer ausgeprägten Kompetenz im Bereich von Digitalisierung und KI. Diese wird unter anderem genutzt, um zusammen mit Partnern neue Investmentprodukte aufzulegen, die von der unternehmenseigenen KI-Lösung gesteuert werden. Das Besondere daran ist, dass diese technische Grundlage eine Individualisierung der Produkte ermöglicht, zugeschnitten auf die Präferenzen des einzelnen Kunden. Der Einsatz von KI ermöglicht darüber hinaus eine Automatisierung der Prozesse, insbesondere auch im Reporting.
Vermarktung von Union läuft auf Hochtouren
Das ist ein Wettbewerbsvorteil, der auch große Partner anlockt. Etwa die Fondsgesellschaft Union Investment, die mit 5,9 Mio. Kunden zu den führenden Anbietern in Deutschland zählt. Zusammen mit LAIQON wurde Ende 2023 das Produkt Wertanlage aufgelegt. Es hat etwas gedauert, bis die Vermarktung richtig angelaufen ist, da einzelne Volksbanken erst sukzessive angeschlossen und instruiert werden müssen. Inzwischen können aber 100 Banken mit 600 Beratern das Produkt anbieten, etwas mehr als die Hälfte davon generiert bereits kontinuierlich Vertragsabschlüsse. Zusammen mit einem weiteren Leuchtturmprojekt von LAIQON, einem Joint Venture mit der Volksbank Rosenheim im Bereich der privaten Vermögensverwaltung, wurden so inzwischen Assets under Management von mehr als 310 Mio. Euro generiert.
Kräftige Wachstumstreiber
Aktuell kommen aus diesen Projekten bereits jeden Monat über 40 Mio. Euro dazu und bis Ende des Jahres soll das Tempo auf mehr als 80 Mio. Euro steigen. Und das ist nur ein Wachstumstreiber von LAIQON neben zahlreichen weiteren. So wird zusammen mit dem europäischen Marktführer Amundi eine ETF-Familie mit aktiver KI-Steuerung aufgelegt, der Startschuss fällt im Mai. Das wird sich im laufenden Jahr prognosegemäß positiv in den Assets under Management niederschlagen. Nachdem in 2025 ein Wachstum von 6,5 auf 10 Mrd. Euro erzielt wurde, der sowohl organisch als auch mit einer größeren Akquisition (2,1 Mrd. Euro) erwirtschaftet wurde, ist für die laufende Periode eine weitere Steigerung um 20 Prozent auf 12 Mrd. Euro anvisiert.
Deutliche Verbesserungen prognostiziert
Der starke Ausbau der Assetbasis im letzten Jahr stellt bereits eine sehr gute Basis für das Umsatz- und Ertragswachstum in 2026 dar. Das Unternehmen hat die Strukturen für das Geschäftsmodell und Partnerprojekte weitgehend aufgebaut, so dass zusätzliche Assets in der Regel nur noch mit unterproportional steigenden Kosten einhergehen. Das wird sich deutlich positiv in den Zahlen niederschlagen. Während das erste Halbjahr 2025 noch mit Erlösen von 17,6 Mio. Euro und einem EBITDA von -0,8 Mio. Euro abgeschlossen wurde, werden für die aktuelle Periode ein Umsatz von 53 bis 58 Mio. Euro sowie ein EBITDA von 4,5 bis 7,5 Mio. Euro anvisiert. Bis 2028 sollen die AuM dann sukzessive auf mehr als 15 Mrd. Euro ausgebaut werden, und damit auch die Erlöse auf über 82 Mio. Euro und das EBITDA auf mehr als 27 Mio. Euro.
Vertrieb läuft auf vollen Touren
Die Vertriebsmaschine im genossenschaftlichen Sektor läuft jetzt auf vollen Touren – das wird das Wachstum der Assets under Management von LAIQON weiter beflügeln. Im laufenden Jahr sollen die AuM weiter von 10 auf 12 Mrd. Euro steigen und einen Sprung beim Umsatz auf 53 bis 58 Mio. Euro sowie beim EBITDA auf 4,5 bis 7,5 Mio. Euro ermöglichen. Nach verlustreichen Investitionsjahren hat die Aktie angesichts dieser Perspektiven im letzten Jahr zur Trendwende angesetzt. Wird rechnen damit, dass daraus ein dynamischer Aufwärtstrend wird, wenn die nächsten Quartale die deutlichen Verbesserungen beim Zahlenwerk bestätigt.
Einem klaren Aufwärtstrend folgt bereits die Aktie des Bohrspezialisten Daldrup & Söhne. Das Unternehmen sieht sich mit einer deutlich wachsenden Nachfrage konfrontiert, was im Jahr 2025 eine spürbare Neubewertung der Aktie an der Börse ausgelöst hat. Dieser Prozess scheint nun sogar weiter an Schwung zu gewinnen: zum Artikel
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Autoren: Die SmartCaps-Redaktion. Erstellung am 04.02.26 um 14:21 Uhr. Über uns: Das Team von SmartCaps zählt seit mehr als zwei Jahrzehnten mit dem „Anlegerbrief“ zu den erfolgreichsten Nebenwerteinvestoren in Deutschland. Das Musterdepot des Anlegerbriefs hat seit 1999 eine Rendite von mehr als 3.322 Prozent oder 14,2 Prozent p.a. (Stand: 31.01.26) erzielt. Mehr dazu finden Sie hier.
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