Neu: Nutzen Sie neue Funktionen auf finanzen.net als Erstes - hier informieren!
18.01.2022 07:04

Japanische Notenbank erhöht Inflationserwartungen

Lieferengpässe: Japanische Notenbank erhöht Inflationserwartungen | Nachricht | finanzen.net
Lieferengpässe
Folgen
Die japanische Notenbank hat ihre Inflationserwartungen angesichts pandemiebedingter Lieferengpässe leicht angehoben.
Werbung
Die Bank of Japan (BoJ) geht aber weiterhin davon aus, dass sie ihre Zielrate von 2 Prozent zumindest in den kommenden beiden Fiskaljahren nicht erreicht wird.

In ihrem vierteljährlichen Prognosebericht zu Inflation und Wachstum projiziert die Notenbank für das Fiskaljahr 2022/23 und das darauffolgende Jahr nun eine Teuerungsrate von jeweils 1,1 Prozent. Bisher war sie von 0,9 und 1,0 Prozent ausgegangen. In diesem Fiskaljahr, das im März endet, dürften die Preise stagnieren.

Die Pandemie hat angesichts einer globalen Erholung der Nachfrage der Konsumenten einen Mangel an Waren und Komponenten verursacht. In den USA stieg die Inflation jüngst auf 7 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit vier Jahrzehnten.

In Japan haben die Unternehmen Probleme, höhere Kosten an die preisempfindlichen Verbraucher weiterzugeben, die zum größten Teil keine spürbaren Lohnerhöhungen erhalten haben. Während die Erzeugerpreise im November um 9,2 Prozent und im Dezember um 8,5 Prozent anzogen, stiegen die Verbraucherpreise im November nur um 0,6 Prozent. Für Dezember gibt es noch keine Daten.

Die Bank of Japan senkte zudem ihre Wachstumsprognose für das laufende Jahr. Sie geht nur noch von einem Wachstum der japanischen Wirtschaft von 2,8 Prozent aus, vorher hatte sie 3,4 Prozent in Aussicht gestellt. Sie begründete die Abwärtsrevision mit Problemen in den Lieferketten. Im Jahr 2022/23 soll das Bruttoinlandsprodukt um 3,8 Prozent zulegen, im Jahr darauf um 1,1 Prozent. Hier hatte die Notenbank zuvor 2,9 Prozent und 1,3 Prozent Wachstum prognostiziert.

Die Notenbank beließ den Einlagenzins bei minus 0,10 Prozent und die Zielrendite für zehnjährige Staatsanleihen bei null Prozent.

TOKIO (Dow Jones)

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, Jim Barber / Shutterstock.com

Jetzt noch kostenlos anmelden!

Inflation, Krieg, Zinswende - aktuelle Themen, die die Börsenwelt in Atem halten. Viele Anleger stellen sich deshalb Fragen wie: Was passiert, wenn die Banken weiter kriseln? Wie wirken sich Zinserhöhungen auf Ihr Depot aus? Wie stellen Sie Ihr Portfolio in Zeiten politischer Unsicherheiten optimal auf? Im Online-Seminar heute um 18 Uhr gibt's die Antworten!
Werbung
Werbung
Werbung
Neue Funktionen als Erstes nutzen
Sie nutzen finanzen.net regelmäßig? Dann nutzen Sie jetzt neue Funktionen als Erstes!
Hier informieren!
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub
Werbung

Heute im Fokus

Ukraine-Krieg im Ticker: US-Börsen vor schwächerem Start -- DAX kaum bewegt -- Aareal Bank-Übernahme geglückt -- RWE einigt sich mit Sempra -- Nordex, Aroundtown, Daimler Truck, BMW im Fokus

Shop Apotheke-Aktie profitiert von positiven Signalen für E-Rezept. Russland akzeptiert offenbar weiterhin deutsche Gas-Zahlungen in Euro oder Dollar. Russische Notenbank verlegt Zinssitzung zwei Wochen vor. Compleo-Aktie fällt immer weiter. Bayer-Chef fordert in Davos innovationsfreundlichere EU-Regeln. Prudential findet neuen CEO. FUCHS PETROLUB steigt in Batteriemarkt ein.

Umfrage

Wenn morgen Bundestagswahl wäre, wen würden Sie wählen?

finanzen.net zero
finanzen.net zero

Oskar

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln