Merz tritt Zweifeln an Trumps Gesundheit entgegen

28.01.26 17:26 Uhr

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist Zweifeln an der Gesundheit des 79-jährigen US-Präsidenten Donald Trump entgegengetreten. "Ich habe aus meinen Begegnungen mit Präsident Trump keinerlei Veranlassung an seiner Gesundheit zu zweifeln", sagte er auf einer Pressekonferenz in Berlin auf eine Journalistenfrage nach seinem Eindruck vom Gesundheitszustand des Präsidenten. "Ich habe den Eindruck, dass er, ja, in vollem Umfang seinem Amt gewachsen ist. Ich habe keinerlei Anzeichen dafür, dass das anders sein sollte."

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Weißes Haus nennt Gesundheit "exzellent"

Um Trumps Gesundheitszustand gibt es immer wieder Spekulationen. Es gibt eine Debatte darüber, ob das alles normale Alterserscheinungen eines 79-Jährigen sind oder ob es sich um Warnsignale eines überlasteten Staatschefs handelt. Das Weiße Haus erklärt immer wieder, der Präsident habe eine "exzellente Gesundheit".

Vor allem blaue Flecken an der Hand fielen bei öffentlichen Terminen immer wieder auf. Oftmals sind die Stellen auffällig überschminkt. Trump erklärte das mit einer erhöhten Einnahme von Aspirin. Regierungssprecherin Karoline Leavitt hatte schon vor längerem angegeben, dass es davon komme, dass Trump häufig Hände schüttele.

Jüngst hatten Medien darüber berichtet, dass Trump bei öffentlichen Terminen immer mal wieder die Augen geschlossen habe. Der Präsident widersprach aber der Darstellung, er sei eingeschlafen. Es seien Momente der Entspannung oder Langeweile gewesen.

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"Politico"-Bericht sorgt für Aufsehen - Fico dementiert

Zuletzt hatte ein Bericht von "Politico" für Aufsehen gesorgt. Das Medium will unter Berufung auf Gespräche mit Diplomaten erfahren haben, dass sich der slowakische Ministerpräsident Robert Fico vom geistigen Zustand Trumps geschockt gezeigt haben soll. Fico wies das entschieden zurück und bezichtigte "Politico" der Lüge. In einem Facebook-Beitrag schrieb er: "Niemand hat etwas gehört, niemand hat etwas gesehen, es gibt keine Zeugen, aber trotzdem hat nichts das Portal Politico davon abgehalten, mit Lügen daherzukommen."/mfi/DP/jha