MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

04.02.26 07:31 Uhr

in der Folge ging es für die Aktie um 2,6 Prozent nach unten. Evotec legten dagegen um 9,5 Prozent zu nach einer positiven Analyse von Berenberg.

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XETRA-NACHBÖRSE

Infineon reagierten auf die Übernahme eines Sensorportfolios von AMS-Osram für 570 Millionen Euro nicht. Tick Trading Software wurden nach einer Gewinnwarnung gegenüber dem Schluss in Düsseldorf 6,7 Prozent schwächer gestellt. Anleger hätten sich vermehrt auf Novo Nordisk eingeschossen. Der Kurs des dänischen Pharmakonzerns brach nach einem gemeldeten Umsatzrückgang um 13 Prozent ein.

USA - AKTIEN

Leichter - Nach einem Allzeithoch des Dow-Jones-Index strichen Anleger Gewinne ein - befeuert von Verlusten im Technologiesektor. Denn eine neue Analyse-Software von Anthropic sorgte am KI-Markt für Wirbel. Die Aktien von Datenanbietern bzw. Anbietern von Daten-Analysetools gerieten daraufhin massiv unter Druck - Händler sprachen von einer möglichen neuen Konkurrenz im Bereich der Datenanalyse. Der Imformationsverarbeitungssektor im S&P-500 verlor als Schlusslicht 2,2 Prozent - Thomson Reuters büßten 15,7 Prozent ein. Palantir kletterten um 6,9 Prozent. Das Unternehmen meldete einen Rekordumsatz. Nach einem schwachen Ausblick brachen die Titel der Analyse- und Beratungsgesellschaft Gartner um 20,9 Prozent ein. Pepsico hatte im vierten Geschäftsquartal einen höheren Gewinn und Umsatz verzeichnet und mitgeteilt, im kommenden Jahr die Kosten senken und den Absatz ankurbeln zu wollen. Die Aktie stieg um 4,5 Prozent. Merck hatte im vierten Quartal einen höheren Umsatz verzeichnet, der Kurs legte um 2,2 Prozent zu. Wettbewerber Pfizer hatte mit den Ergebnissen für das vierte Quartal zwar die Erwartungen der Analysten übertroffen, doch blieb der Ausblick unter Konsens. Die Titel büßten 3,5 Prozent ein. Paypal brachen um 20,3 Prozent ein, der Zahlungsdienstleister hatte einen Rückgang des Gewinns prognostiziert.

USA - ANLEIHEN

Die negative Stimmung am Aktienmarkt sorgte für Umschichtungen in Rentenpapiere, die Renditen drehten daher ins Minus; die Zehnjahresrendite sank um 1 Basispunkt auf 4,27 Prozent.

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+++++ DEVISENMARKT +++++

Devisen zuletzt +/- % 0:00 Vortag Di, 17:59 Uhr % YTD

EUR/USD 1,1833 +0,1% 1,1819 1,1818 +0,2%

EUR/JPY 184,92 +0,5% 184,08 184,01 -0,4%

EUR/CHF 0,9171 +0,1% 0,9163 0,9158 -1,2%

EUR/GBP 0,8626 -0,0% 0,8630 0,8627 -1,1%

USD/JPY 156,28 +0,3% 155,76 155,70 -0,7%

GBP/USD 1,3717 +0,2% 1,3695 1,3700 +1,3%

USD/CNY 6,9567 -0,0% 6,9586 6,9575 -0,8%

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USD/CNH 6,9327 -0,0% 6,9344 6,9335 -0,5%

AUS/USD 0,7028 +0,2% 0,7018 0,7019 +4,0%

Bitcoin/USD 76.411,10 +1,1% 75.589,85 76.511,45 -11,1%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Der Dollar drehte nach einem Zehntageshoch ins Minus - der Dollar-Index büßte 0,3 Prozent ein. Damit könnte der Warsh-Effekt schon wieder verpufft sein. Die Nominierung von Kevin Warsh zum Vorsitzenden der US-Notenbank habe zwar Sorgen über die Unabhängigkeit der Fed verringert, die Verunsicherung über die künftige Geldpolitik bleibe aber, hieß es.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 5.055,93 4.946,40 +2,2% 109,53 +7,9%

Silber 87,12 85,42 +2,0% 1,70 +12,3%

Platin 1.931,03 1.879,26 +2,8% 51,77 +2,8%

Kupfer 6,04 6,09 -0,8% -0,05 +1,8%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Bei Gold nutzten Anleger die heftigen Verluste der vergangenen Tage zum Einstieg. Der Preis für die Feinunze erhöhte sich um 6,2 Prozent. Der Silberpreis stieg sogar noch deutlicher.

ÖL

ROHOEL zuletzt VT-Settlem. +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 63,69 63,21 +0,8% 0,48 +8,0%

Brent/ICE 67,81 67,33 +0,7% 0,48 +8,8%

YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags

Die Ölpreise (+3%) erholten sich etwas von ihren Vortagesverlusten. Die Preise wurden von wachsenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran gestützt. Am Markt machten Berichte die Runde, die US-Streitkräfte hätten eine iranische Drohne abgeschossen, die sich dem Flugzeugträger USS Abraham Lincoln genähert habe. Dass Indien kein russisches Erdöl mehr kaufen will, dürfte die Nachfrage nach westlichen Ölsorten stärken, hieß es.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

US-REGIERUNGSSTILLSTAND

Der Teil-Shutdown in den USA ist so gut wie beendet. Das von den Republikanern geführte Repräsentantenhaus hat ein entsprechendes Finanzierungsgesetz verabschiedet, das nun noch von US-Präsident Donald Trump unterzeichnet werden muss. Zudem beginnen damit zehntägige Verhandlungen über die Durchsetzung der Einwanderungsgesetze.

FED

Fed-Gouverneur Stephen Miran hat seinen Rücktritt von seinem Posten als hochrangiger Wirtschaftsberater des Weißen Hauses erklärt. Damit löste Miran sein Versprechen ein, seine Tätigkeit im Weißen Haus aufzugeben, falls seine Zeit bei der Federal Reserve über den 31. Januar hinaus andauern sollte. Miran kann im Board of Governors der US-Notenbank bleiben, bis ein Nachfolger ernannt ist.

EINKAUFSMANAGERINDEX CHINA

Der RatingDog China General Services Purchasing Managers Index stieg von 52,0 im Dezember auf 52,3 im Januar und erreichte damit den höchsten Stand seit drei Monaten. Das schnellere Dienstleistungswachstum wurde durch einen stärkeren Anstieg bei Neugeschäften unterstützt, wobei sich das Wachstum bei den Auftragseingängen laut RatingDog zum ersten Mal seit drei Monaten beschleunigte.

ENBW

hat sich über Hybridanleihen frisches Kapital gesichert. Der Energieversorger hat zwei grüne Hybridanleihen mit einem Gesamtvolumen von 1 Milliarde Euro begeben. Die Anleihen seien in der Spitze zehnfach überzeichnet gewesen. Die Erlöse sollen entlang der Energiewertschöpfungskette in Solarparks, On- und Offshore-Windparks, Schnellladestationen für Elektrofahrzeuge sowie den Ausbau der Netzinfrastruktur investiert werden.

PVA TEPLA

hat im vergangenen Jahr seine abgespeckten Ziele erreicht und für das laufende Jahr ein moderates Umsatz- und Ergebniswachstum in Aussicht gestellt. Wie das Unternehmen auf Basis vorläufiger Berechnungen mitteilte, verringerte sich der Umsatz 2025 auf rund 244 Millionen Euro von 270,1 Millionen im Jahr davor. Das EBITDA ging auf rund 25 von 47,8 Millionen zurück. In Aussicht gestellt hatte PVA Tepla zuletzt einen Umsatz von rund 235 bis 255 Millionen Euro und ein EBITDA von 25 bis 30 Millionen. Der Auftragseingang stieg 2025 den weiteren Angaben zufolge auf rund 268 (Vorjahr 150,6) Millionen Euro. Im laufenden Jahr erwartet PVA Tepla einen Umsatz von 255 bis 275 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen 26 und 31 Millionen. Ab 2027 rechnet der Vorstand mit einer spürbaren Beschleunigung der Geschäftsentwicklung und geht von mehr als 300 Millionen Euro Umsatz aus,

CREDIT AGRICOLE

verzeichnete im vierten Quartal einen Nettogewinn von 1,025 Milliarden Euro. Das ist ein Rückgang von 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, aber besser als die in einer Umfrage von Visible Alpha geschätzten 898,1 Millionen Euro.

MICHELIN

verstärkt sich mit einem Zukauf in den USA. Der französische Reifenhersteller übernimmt Flexitallic mit Sitz in Texas für eine nicht genannte Summe. Die Compagnie Generale des Etablissements Michelin stärkt damit nach eigenen Angaben ihr Geschäft mit Versiegelungstechnik und ihre Marktreichweite.

SANTANDER

kauft in einem milliardenschweren Deal in den USA zu. Die spanische Bank übernimmt Webster Financial, die Holdinggesellschaft der Webster Bank. In der Transaktion, die aus Barmitteln und Aktien besteht, wird die Gesellschaft mit 12,3 Milliarden US-Dollar bewertet.

UBS

plant für dieses Jahr einen Aktienrückkauf im Volumen von 3 Milliarden Dollar. Überdies hob die Bank ihre Dividende um 22 Prozent auf 1,10 Dollar an.

ADVANCED MICRO DEVICES

wies für das vierte Quartal einen Gewinn von 1,51 Milliarden US-Dollar oder 92 Cent je Aktie aus. Im Vorjahreszeitraum hatte der Gewinn 482 Millionen US-Dollar oder 29 Cent je Aktie betragen. Bereinigt um bestimmte Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 1,53 Dollar und damit über den von Analysten laut Factset erwarteten 1,32 Dollar. Der Umsatz stieg um 34 Prozent auf 10,27 Milliarden Dollar. Analysten hatten einen Umsatz von 9,69 Milliarden Dollar prognostiziert.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 04, 2026 01:30 ET (06:30 GMT)