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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

28.01.26 07:44 Uhr

METALLE

METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD

Gold 5.260,61 5.176,95 +1,6% +83,66 +16,0%

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Silber 114,71 112,1765 +2,3% +2,54 +45,7%

Platin 2.234,16 2.198,89 +1,6% +35,27 +23,9%

Kupfer 5,98 5,86 +2,1% +0,12 +2,6%

YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

Die Preise für Gold und Silber zogen weiter an. Die Feinunze Gold verteuerte sich um 3,3 Prozent auf 5.178 Dollar. Dollar-Schwäche und die geopolitische Verunsicherung stützten. Händler verwiesen zudem auf die hohen Verschuldungsquoten der Staaten und die andauernden Käufe der Notenbanken. Yardeni Research rechnet mit einem Goldpreisanstieg auf 6.000 Dollar je Unze noch in diesem Jahr und mit 10.000 Dollar bis zum Ende des Jahrzehnts. Die Hausse im Goldpreis setzt sich auch am Mittwoch fort. Mit 5.250 Dollar je Feinunze markiert sie neue Rekordstände, und auch in Euro ist sie so teuer wie nie. Damit ist sie bereits den meisten Jahresprognosen enteilt.

ÖL

ROHÖL zuletzt VT-Schluss +/- % +/- USD % YTD

WTI/Nymex 62,81 62,39 +0,7% +0,42 +8,3%

Brent/ICE 67,96 67,57 +0,6% +0,39 +10,5%

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YTD bezogen auf Schlusskurs des Vortags

Am Erdölmarkt drehten die Preise deutlich ins Plus. Der Preis für das Barrel der US-Sorte WTI erhöhte sich um 2,9 Prozent auf 62,39 Dollar. Die Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen im Iran seien nicht der einzige Grund für den Preisanstieg der vergangenen Wochen, urteilte Analyst Fawad Razaqzada von Forex.com. Er verwies auf den andauernden Krieg in der Ukraine, der trotz stattfindender Friedensgespräche weiter tobe. Damit bleibe es vorerst bei Sanktionen gegen Russland und die dortige Ölbranche. Produktionsausfälle in den USA durch Frost trügen ebenfalls zu Angebotssorgen bei.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++

ZOLLSTREIT USA / SÜDKOREA

Die Trump-Regierung hat Südkorea davor gewarnt, US-Technologieunternehmen mit diskriminierenden Regulierungen und Untersuchungen ins Visier zu nehmen. Viele der jüngsten Diskussionen drehen sich um Coupang, ein US-E-Commerce-Unternehmen, das Amazon ähnelt. Coupang wickelt fast sein gesamtes Geschäft in dem ostasiatischen Land ab und verfügt über einflussreiche Verbündete in der Trump-Regierung und im Kongress, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichteten. Die Gespräche deckten demnach auch Plattform- und KI-Regeln ab, die für Konzerne wie die Facebook-Mutter Meta Platforms und Google ein Thema sind.

BOJ-PROTOKOLL

Die Bank of Japan (BoJ) wird nach dem Sitzungsprotokoll des Dezember-Meetings bei den möglichen inflationssteigernden Auswirkungen eines schwachen Yen vorsichtiger. Die Märkte achten derzeit weiter auf jedes Anzeichen von Maßnahmen zur Stabilisierung der Währung, denn der Yen schwächte sich Anfang dieses Monats auf fast 160 gegenüber dem US-Dollar ab. Dieses Niveau war seit Juli 2024 nicht mehr erreicht worden, als die japanische Regierung Yen-Stützungskäufe in Rekordhöhe durchführte. Die Wachsamkeit gegenüber einer möglichen Intervention, potenziell in Abstimmung mit den der US-Regierung, hat den Abwertungsdruck seither gemildert, doch Regierungsvertreter haben signalisiert, dass sie bei Bedarf zum Handeln bereitstehen. Während die Entscheidung über eine Intervention beim japanischen Finanzministerium liegt, unterstreichen die Protokolle der BoJ-Sitzung vom vergangenen Monat, dass die Notenbank den Yen genau im Auge behält.

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JOHNSON & JOHNSON

hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA die Zulassung für eine Behandlung bestimmter Patienten mit multiplem Myelom erhalten, einer unheilbaren Form von Blutkrebs.

PPG INDUSTRIES

wies für das vierte Quartal einen Gewinn von 300 Millionen US-Dollar oder 1,34 US-Dollar je Aktie aus, verglichen mit einem Verlust von 280 Millionen Dollar oder 1,20 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal. Das Ergebnis des Vorjahres enthielt Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 314 Millionen Dollar. Der bereinigte Gewinn belief sich auf 1,51 Dollar je Aktie. Analysten hatten mit 1,58 Dollar je Aktie gerechnet. Der Umsatz wuchs um rund 5 Prozent auf 3,91 Milliarden Dollar und lag damit über den von Factset erwarteten 3,78 Milliarden Dollar.

SEAGATE

meldete für das zweite Geschäftsquartal einen Gewinn von 593 Millionen US-Dollar oder 2,60 Dollar je Aktie. Im Vorjahr hatte der Gewinn 336 Millionen Dollar oder 1,55 Dollar je Aktie betragen.Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 3,11 Dollar und damit über den von Factset ermittelten Analystenschätzungen von 2,83 Dollar je Aktie. Der Umsatz stieg von 2,33 Milliarden auf 2,83 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenschätzungen von 2,74 Milliarden Dollar.

SOFTBANK

führt Gespräche über eine weitere Investition von bis zu 30 Milliarden US-Dollar in OpenAI, wie mit der Angelegenheit vertraute Personen berichten. Damit würde der japanische Mischkonzern seine bereits umfangreiche Beteiligung an dem Entwickler von ChatGPT weiter ausbauen.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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January 28, 2026 01:45 ET (06:45 GMT)