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QIX Deutschland: Warum RATIONAL weiterhin ein Spitzenunternehmen ist

21.05.24 15:37 Uhr

QIX Deutschland: Warum RATIONAL weiterhin ein Spitzenunternehmen ist | finanzen.net

Am Dienstag notiert der QIX Deutschland ungeachtet der gestrigen starken Wall Street-Vorgaben leicht im Minus bei 16.845 Punkten.

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Großküchenausstatter RATIONAL dürfte in 2024 erneut solide Zuwächse erzielen und kündigt mit "iHexagon" ein weiteres neues innovatives Kochsystem an. Deutsche Telekom erzielt im jüngsten Tarifkonflikt mit Verdi eine Einigung, Goldman Sachs sieht damit nun sogar eine 35-Prozent-Chance, da jetzt Klarheit und Sicherheit herrschen würden.

Einen dynamischen Kursverlauf inklusive neuem Jahreshoch zeigte zuletzt im Qualitäts-Index einmal mehr die Aktie von RATIONAL. Am Dienstag gehört sie mit leichten Zugewinnen auf 804,00 Euro auch wieder zu den Tagesfavoriten. Dabei ist der Hersteller thermischer Speisezubereitungsgeräte mit seiner Nische und den beeindruckenden Profitabilitätskennzahlen noch immer ein Spitzenunternehmen. RATIONAL stieg in den letzten Jahren als Gerätelieferant für Groß- und Gewerbeküchen auch nicht ohne Grund zum weltweiten Markt- und Technologieführer auf. Denn die multifunktionalen Geräte des familiengeführten Unternehmens arbeiten dabei mit einer speziellen Technik, die Heißluft und Dampf kombiniert. Hierzu gehören vornehmlich die Modelle VarioCookingCenter® und SelfCookingCenter® sowie der CombiMaster® Plus. Und dank der einzigartigen Innovationskraft sind die Produkte von RATIONAL mittlerweile zum Standard in den Großküchen der Gastronomie und Hotellerie geworden. Damit gibt sich das Management aber nicht zufrieden. Denn um noch besser zu werden, arbeiten und forschen Physiker, Lebensmittelwissenschaftler, Ingenieure und Küchenmeister im Entwicklungsbereich am Bayerischen Standort Landsberg eng zusammen. Was außerdem für RATIONAL spricht, ist die Eigenheit, als Profiküchenausstatter nahezu mühelos organisch zu wachsen. Die Zuwächse werden derzeit vor allem durch die anhaltend starke Nachfrage in Nord- und Südamerika sowie in Asien getragen, da diese Regionen allesamt über eine noch immer niedrige Durchdringung verfügen. Und die Nähe zum Grundbedürfnis "Essen" macht das Zuliefergeschäft von RATIONAL zudem auch noch weniger zyklisch, da wiederkehrende Umsätze durch Reinigung, Serviceteile und Zubehör und dem Austausch älterer Gerätegenerationen permanent entstehen.

Mit seiner inzwischen weltweiten Vertriebsmannschaft sorgt das Unternehmen letztlich auch dafür, nah an den Kunden zu sein. Kostenseitig bedeutet dies zwar, dass die operativen Kosten aktuell etwas schneller als die Einnahmen steigen. Langfristig führt dies aber zu einer lukrativen Kundenbindung, vor allem wenn sich Gastronomie- und Restaurantbetreiber auf den Service verlassen können. Im 1. Quartal konnte RATIONAL sogar mit der Steigerung von 7,0 % im Produktbereich iVario sowohl das Vorjahr als auch den bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2022 übertreffen. Die Sparte rund um iCombi lag mit einem leichten Plus von 1,0 % auch auf dem hohen Vorjahresniveau. Zudem präsentierte der Großküchenausstatter zuletzt auf der Fachmesse Internorga ausgewählten Kunden erstmals den "iHexagon". Mit diesem hat RATIONAL ein neues Kochsystem entwickelt, das die 3 Energiearten Dampf, Heißluft und Mikrowelle zum noch schnelleren Garen bei höchster Qualität kombiniert. Die iHexagon-Einführung ist schrittweise zuerst in Deutschland vorgesehen, dann folgen die USA und Großbritannien. Und dank der entsprechend hohen Umsatzmarge von zuletzt 24,0 % notiert die Aktie auch zu Recht im Qualitäts-Index.

Der QIX Deutschland ist ein Aktien-Index, der aus den besten 25 deutschen Aktien gebildet wird. Die 25 Aktien werden nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk ausgewählt. Die im Index enthaltenen Unternehmen zeichnen sich durch hohe Gewinnspannen und Kapitalrenditen sowie stabile Wachstumsraten und solide Bilanzen aus.

Auch Value-Kriterien wie Dividendenrendite, niedrige Kurs-Gewinn- und Kurs-Umsatz-Verhältnisse werden mit einbezogen.

Leichte Abgaben auf 22,11 Euro zeigt am Dienstag im Qualitäts-Index dagegen die Aktie der Deutschen Telekom. Dabei hatten die Papiere des Telekommunikations-Dienstleisters im gestrigen Feiertagshandel von einer positiven Studie der US-Investmentbank Goldman Sachs profitiert. Die Analysten der Bank hoben sogar das Kursziel für die Deutsche Telekom von 29,00 auf 30,00 Euro an und beließen zugleich ihre Einstufung auf "Kaufen". Als Begründung wurden dabei die jüngsten Resultate des 1.Quartals genannt. Zudem würde die Tarifeinigung mit Verdi nun Klarheit und Sicherheit bringen. Nach langen Ringen hatte sich die Deutsche Telekom am Freitag mit der Gewerkschaft Verdi auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt. Die Einigung, die unter den ursprünglichen Kalkulationen der meisten Analysten lag, ist aber noch nicht in trockenen Tüchern, da die Gewerkschaft erst noch ihre Mitglieder befragen will. Wie die Tarifparteien aber kurz vor dem Wochenende mitteilten, sollen die Entgelte bei dem IT- und Mobilfunkspezialisten im Oktober um 6,0 % steigen. Für August 2025 ist dann noch ein weiterer Aufschlag um 190,0 Euro pro Monat vorgesehen. Dazu soll die Deutsche Telekom noch eine Inflationsausgleichsprämie von 1550,0 Euro zahlen, die schon im Juli 2024 fällig wird. In den vergangenen Wochen hatte es bei dem Unternehmen immer wieder Warnstreiks gegeben, wodurch sich die Wartezeit bei der Service-Hotline mitunter verlängerte oder vereinzelt Techniker-Termine verschoben wurden.

Trotz erfolgter Einigung dürfte es für die Deutsche Telekom aber schwierig werden, die höheren Personalkosten auf die Kunden abzuwälzen, da diese bei steigenden Preisen zur Konkurrenz wechseln dürften. Zumal der neue Tarifvertrag für einen Großteil der Beschäftigten für das Deutschland-Geschäft gilt, das derzeit teils sogar defizitär arbeitet. Das Ergebnis ist schmerzhaft, aber wir haben uns dazu durchgerungen, um Dauerstreiks auf dem Rücken unserer Kunden zu verhindern, sagte demnach auch die Personalchefin der Deutschen Telekom. Dagegen sieht der Verdi-Verhandlungsführer ein hart erkämpftes und sehr gutes Tarifergebnis, das die Position der Deutschen Telekom im Wettbewerb um die Fachkräfte der Zukunft stärken würde. Dennoch bietet die Aktie nach der jüngsten 2023er-Dividendenaufstockung auf 0,77 Euro auch weiterhin eine solide Rendite von 3,4 %.

Wenn Sie den QIX nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Deutschland von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Deutschland. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

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Bildquellen: Traderfox

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