07.01.2022 15:09

QIX Dividenden Europa: Diageo will als weltweite Nr. 1 jährlich um bis zu 7% wachsen

QIX aktuell: QIX Dividenden Europa: Diageo will als weltweite Nr. 1 jährlich um bis zu 7% wachsen | Nachricht | finanzen.net
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Vor den heute mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten fehlen dem QIX Dividenden Europa Index am Freitag frische Impulse. Dabei verbucht er am Nachmittag leichte Abgaben auf 13.315 Punkte.
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Getränkeproduzent Diageo gilt trotz Corona-Einbußen weiterhin dank starker Premium-Marken als rezessionssicher und dividendenkonstant. Online-Bestellboom und die weiterhin weltweiten Lieferkettenprobleme spielen der Deutschen Post auch 2022 in die Hände.

Trotz der wieder besseren Stimmung liegt am Freitag im Dividenden-Index die Aktie von Diageo nach dem jüngsten Rekordlauf deutlicher im Minus bei aktuell 47,00 Euro. Dabei ist das zuletzt markierte Jahreshoch des Premium-Spirituosenherstellers nicht verwunderlich. Gehört doch Diageo angesichts seiner Umsatzgröße (12,3 Mrd. GBP) und Markkapitalisierung zu den wichtigsten und einflussreichsten Unternehmen der Branche. Und dank der breiten Palette an alkoholischen Getränken wie Bier, Tequila, Whisky oder auch Wodka verfügen die Briten seit vielen Jahren sogar über einen defensiven Wachstumscharakter und eine beachtliche Dividendenqualität. Das Portfolio umfasst vor allem bekannte und exklusive Marken wie das traditionelle Guinness-Bier, Johnnie Walker, Bailey's und Smirnoff. Allerdings hat bei Diageo auch die Corona-Pandemie einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Absatzentwicklung, da insbesondere die Schließung von Bars, Clubs und Restaurants rund um den Globus zu teils deutlichen Umsatzeinbußen führte. So musste der Getränkeproduzent noch im ersten Pandemie-beeinflussten Jahr 2019/20, einen Rückgang der weltweiten Erlöse von 9% hinnehmen. Der starke Einbruch war für das Unternehmen, das mit seinen alkoholischen Premiumprodukten in über 180 Ländern präsent ist, aber nur von kurzer Dauer. Zu hoch ist einfach das Interesse von Menschen nach sozialen Kontakten und persönlichen Treffen in entsprechenden Lokalitäten.

Folglich konnte Diageo den Einbruch zuletzt mit einer Umsatzerholung in 2020/21 (bis Ende September) von 6% fast schon wieder ausgleichen. Mit seinem Markensortiment, das sich neben Whiskey und Wodka auch aus bekannten und teils von Prominenten zugekauften Tequila- und Ginsorten zusammensetzt, steht das Unternehmen für rund 40% aller verkauften alkoholischen Getränke in der Welt. Investoren können sich mit der Aktie von Diageo für 2022 und darüber hinaus jedenfalls ein rezessionssicheres Geschäftsmodell mit einem äußerst robusten Unternehmensportfolio zulegen. Auf dem Kapitalmarkttag im November legte das Management zudem auch neue Prognosen vor, die bis 2024/25 ein jährliches organisches Wachstum von 5 bis 7% versprechen. Dabei geht der Vorstand von Diageo auch davon aus, dass in diesem Jahrzehnt rund 550 Mio. zusätzliche Verbraucher volljährig, und damit zu potenziell neuen Kunden für die angebotenen Premiumgetränke werden. Einziger Nachteil dürfte jedoch das gegenwärtige KGV sein, was sich auf 34 beläuft. Bei einer Eigenkapitalrendite von 38% und angesichts einer konstanten Dividendenrendite, die in den vergangenen Jahren meist mehr als 2% abwarf, könnte dieses Argument langfristig aber nicht mehr so viel an Gewicht haben.

Der QIX Dividenden Europa ist ein Aktien-Index, der gezielt auf stabile und zuverlässige Dividendenzahler in Europa setzt. In den Index werden 25 europäische Aktien aufgenommen, die sich nach einem festgelegten und erfolgsbewährtem Regelwerk dafür qualifizieren. Neben einer hohen Dividendenrendite berücksichtigt das Regelwerk dabei fundamentale Kriterien wie Dividendenkontinuität, Dividendenwachstum oder Gewinnwachstum. Auch technische Aspekte wie stabile Kursverläufe mit niedriger Volatilität fließen in das Ranking mit ein.

Im heutigen Marktumfeld präsentiert sich im Dividenden-Index auch die Deutsche Post-Aktie mit leichten Abgaben auf 55,70 Euro. Bei dem Logistikdienstleister dürfte auch in diesem Jahr angesichts der Vielzahl von Geschäftsfeldern wieder die Kasse klingeln. Neben dem anhaltenden Corona-bedingtem Online-Bestellboom dürften dem Unternehmen in 2022 vor allem auch die weiterhin existierenden weltweiten Lieferkettenprobleme in die Hände spielen. Die Deutsche Post verfügt dank hoher und jahrelang getätigter Investitionen in Digitalisierung und das globale Infrastrukturnetz inzwischen auch über eine ziemlich starke Marktposition. In Deutschland gehören zum sehr gut ausgebauten Logistiknetzwerk des Unternehmens unzählige Briefkästen, Paketshops, Packstationen und mehr. Kaum ein Privat- oder Gewerbekunde kann hierdurch auf die zuverlässigen Dienstleistungen der Bonner verzichten. Gerade auch die seit Beginn der Corona-Pandemie deutliche Zunahme des E-Commerce beflügelt weiterhin das Paketgeschäft der Deutschen Post, was sich letztlich auch bis weit ins Jahr 2022 fortsetzen dürfte. Neue Rekordwerte bei Erlösen und Gewinn sind von daher auch nur eine Frage der Zeit.

Und dank des anhaltenden Booms rund um den Internethandel hat sich der Logistiker über viele Jahre hinweg darüber hinaus auch als solider und verlässlicher Dividendenzahler bewiesen. Zuletzt wurde die 2020er Gewinnbeteiligung jedenfalls um fast 20% auf 1,35 Euro angehoben. Für das jüngst abgelaufene Geschäftsjahr wird aufgrund des globalen Transport- und Logistikbooms nun sogar mit einem Anstieg auf bis zu 1,45 Euro gerechnet. In den letzten 5 Jahren konnten die Aktionäre mit der Aktie der Deutschen Post immerhin eine Kapitalrendite von durchschnittlich 3,6% erzielen. Die derzeitige Rendite liegt mit 2,8% jedoch aufgrund der jüngst starken Kursperformance unter dem Durchschnitt der Vergangenheit.

Wenn Sie den QIX Dividenden Europa Index nachbilden wollen, bietet sich ein Index-Tracker der UBS an.

Hinweis: Da der QIX Dividenden Europa Index von finanzen.net und der Traderfox GmbH, einer Tochtergesellschaft der finanzen.net GmbH, entwickelt wurde, partizipieren die finanzen.net GmbH und die TraderFox GmbH indirekt oder direkt an der Vermarktung des QIX Dividenden Europa. Dies betrifft u.a. Lizenzeinnahmen von Emissionsbanken und KVGs.

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27.04.2022Diageo HoldDeutsche Bank AG
25.04.2022Diageo OutperformCredit Suisse Group
25.04.2022Diageo BuyGoldman Sachs Group Inc.
22.04.2022Diageo OverweightBarclays Capital
19.04.2022Diageo OverweightJP Morgan Chase & Co.
25.04.2022Diageo OutperformCredit Suisse Group
25.04.2022Diageo BuyGoldman Sachs Group Inc.
22.04.2022Diageo OverweightBarclays Capital
19.04.2022Diageo OverweightJP Morgan Chase & Co.
12.04.2022Diageo OverweightJP Morgan Chase & Co.
27.04.2022Diageo HoldDeutsche Bank AG
02.03.2022Diageo NeutralJP Morgan Chase & Co.
28.01.2022Diageo Market-PerformBernstein Research
27.01.2022Diageo NeutralJP Morgan Chase & Co.
26.01.2022Diageo NeutralJP Morgan Chase & Co.
17.03.2022Diageo UnderperformRBC Capital Markets
27.01.2022Diageo UnderperformRBC Capital Markets
27.01.2022Diageo UnderperformRBC Capital Markets
06.01.2022Diageo UnderperformRBC Capital Markets
09.12.2021Diageo UnderperformRBC Capital Markets

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