Redcare Pharmacy: Hält der Boden?
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Die Hoffnung auf eine zügige Kurserholung der Redcare-Aktie hat einen kräftigen Dämpfer erhalten. Anleger blicken nun gebannt auf die Marke von 60 Euro.
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Nach einem enttäuschenden Börsenjahr 2025 mit einem Kursrückgang von dem zwischenzeitlich markierten Hoch bei knapp 138 Euro auf nur noch 66,50 Euro zum Jahresultimo hatten Anleger die zu Jahresbeginn gestartete Aufholjagd zunächst mit Zuversicht aufgenommen. Nach einer Bodenbildung im Jahreschart um 60 Euro ging es wieder bis auf knapp 73 Euro nach oben. Das war exakt die Marke, die wir zum Jahresende 2025 an dieser Stelle als Zielregion für technisch orientierte Anleger genannt hatten.
Umsatzzahlen enttäuschten
Die Freude währte jedoch nur kurz, denn die Aktie scheiterte an diesem technischen Widerstand. Bei 73 Euro hatte das Papier bereits im September 2025 einen ersten Boden ausgebildet, der im November nicht mehr verteidigt werden konnte. Zur charttechnischen Hürde kamen zudem vorläufige Umsatzzahlen für das Gesamtjahr 2025 hinzu, die vom Markt negativ aufgenommen wurden.
Geopolitik beachten
Im Rücklauf von der 73-Euro-Marke ist die Aktie dem Boden bei rund 60 Euro mittlerweile wieder bedrohlich nahegekommen. Belastend wirken dabei vor allem die sich zuspitzenden geopolitischen Entwicklungen, die zu Wochenbeginn den Gesamtmarkt erneut unter Druck setzten und die ohnehin schon fragile Anlegerstimmung zusätzlich eintrübten.
Fazit
Nach einem erfreulichen Jahresstart hat die Aktie von Redcare infolge der verhalten aufgenommenen Umsatzzahlen für 2025 wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Zusammen mit einem schwächeren Gesamtmarkt ging es erneut in Richtung des Jahrestiefs aus 2025 bei 60 Euro. Anleger sollten vorerst abwarten, ob dieser Boden erneut hält, da die aktuelle geopolitische Gemengelage weiteren Druck auf den Gesamtmarkt ausüben könnte.
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