Redcare Pharmacy: Starke Nerven gefragt
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Anleger hoffen bei Redcare Pharmacy auf einen optimistischen Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Die Aktie sinkt derweil wieder in Richtung der technischen Unterstützung bei 59 Euro.
Werte in diesem Artikel
Bei der Aktie von Redcare benötigen Anleger starke Nerven. In einem von neuem Wettbewerb und politischen Eingriffen geprägten Online-Apothekenmarkt reagiert das Papier mitunter sehr stark auf Nachrichten aus der Branche und von der Konkurrenz. Diesem Drehbuch folgend war das Börsenjahr 2026 bislang dementsprechend volatil.
Hohe Volatilität
Schon in der ersten Börsenwoche gewann das Papier über 10 Prozent auf rund 73 Euro. Ein erster Dämpfer kam dann von den vorläufigen Umsatzzahlen, weil sie eine Abschwächung im vierten Quartal signalisierten, was die Skeptiker auf den Plan rief. Bis Ende Januar sank der Aktienkurs dann sogar leicht unter das Jahrestief aus 2025 und bildete um 59 Euro einen ersten Boden.
Am Wendepunkt?
Dieser noch wenig ausgebildete Boden muss nun den erneuten Stresstest bestehen. Denn nach einem Zwischenspurt von 59 auf über 70 Euro hat die Aktie wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Im Bereich um 59 Euro wird es nun spannend. Hier trifft der Kurs nämlich auf die obere Kante der Abwärtslinie vom Hoch aus dem Jahr 2025. Denn durch die Seitwärtsbewegung zwischen den Marken von rund 60 und 70 Euro seit Anfang November 2025 wurde der starke Abwärtstrend aus dem Dreijahreschart Anfang Februar 2026 durchbrochen.
Fazit
Am 4. März stehen die Veröffentlichung der endgültigen Zahlen für 2025 und der Ausblick für 2026 auf der Agenda. Fallen die Prognosen optimistisch aus, könnte dies der Impuls dafür sein, dass die Aktie wieder in Richtung 70/72 Euro klettern kann. Zuvor steht jedoch noch der Test der Unterstützung bei 59 Euro an. Hält diese nicht, wäre der erfolgreiche Trendbruch von Anfang Februar wieder Geschichte.
Steil gestiegen ist zuletzt hingegen die Aktie der Beteiligungsgesellschaft DEWB. Dennoch notiert sie noch weit unter ihrem Buchwert. Zusammen mit den operativen Fortschritte der wichtigsten Beteiligungen, die sich 2026 in einem steigenden NAV niederschlagen sollten, lässt das genug Spielraum für weitere Kursgewinne: zum Artikel
Fundamental lohnt sich derzeit der Blick auf Gesco. Denn die sich häufenden positiven konjunkturellen Signale könnten endlich für den lange vermissten operativen Rückenwind sorgen, was auch die sehr moderat bewertete Aktie beflügeln sollte: zum Artikel
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Erstellung am 25.02.26 um 10:38 Uhr.
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