11.08.2015 12:46

Manz mit Halbjahresverlust - Aktie -5%

Schwache Auftragslage: Manz mit Halbjahresverlust - Aktie -5% | Nachricht | finanzen.net
Schwache Auftragslage
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Verschobene und stornierte Aufträge haben den Maschinenbauer Manz im ersten Halbjahr wie befürchtet in die roten Zahlen gerissen.
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Eine enttäuschende Auftragsentwicklung hat den Maschinenbauer Manz im ersten Halbjahr wie befürchtet in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 15 Millionen Euro nach einem Mini-Gewinn ein Jahr zuvor, wie der Zulieferer von Unternehmen wie Apple oder dem Elektroautobauer Tesla am Dienstag in Reutlingen mitteilte. Hoffnung auf ein schnelles Ende der Durststrecke machte der Vorstand nicht und hielt an der Ende Juni gesenkten Prognose fest.

Der Vorstand erwartet in diesem Jahr weiter einen Umsatz "moderat" unter dem Vorjahreswert von 305,9 Millionen Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) werde sich im Vergleich zu 2014 zwar verbessern, jedoch voraussichtlich weiter negativ sein. Manz hatte 2014 nach hohen Abschreibungen operativ einen Verlust von 32,8 Millionen Euro geschrieben und wollte in diesem Jahr ursprünglich die Rückkehr in die schwarzen Zahlen schaffen.

Doch durch diese Rechnung machte die Stornierung eines Großauftrags im Frühsommer einen Strich. Samt erwarteter Folgebestellungen entgehen Manz dadurch rund 60 Millionen Euro, sagte Hipp. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sackten die Erlöse um gut ein Viertel auf 122 Millionen Euro ab. Operativ (Ebit) kam ein Fehlbetrag von knapp 13 Millionen Euro zusammen, nach einem Gewinn von gut einer Million vor einem Jahr.

Manz war es in den vergangenen Jahren gelungen, sich von seiner einseitigen Ausrichtung auf die lange kriselnde Solarbranche zu lösen und neue Industrien für sich zu erschließen. Das Unternehmen war zuletzt vor allem mit seinen Anlagen, die die Laufzeiten von Batterien verlängern, sehr erfolgreich. Grundsätzlich optimistisch ist das Unternehmen auch nach der schmerzhaften Auftragsstornierung für das Geschäft mit Maschinen zur Herstellung von Displayglas, das in Smartphones und Tablets eingesetzt wird.

Manz arbeite mit Hochdruck daran, die Abhängigkeit von Großkunden zu reduzieren und sich bei Technologien, Märkten sowie Regionen breiter aufzustellen, sagte Hipp. Mittelfristig hält Hipp einen Jahresumsatz von 500 Millionen Euro für realistisch. Zudem will Manz die Produktion flexibler gestalten, um auch bei einem niedrigeren Umsatz profitabel wirtschaften zu können. Dazu lasse sich das Unternehmen von einigen Wirtschaftsberatern helfen. Möglich sei etwa die stärkere Auslagerung von einzelnen Produktionsschritten.

Der schwache Ausblick sorgte an der Börse für Enttäuschung. Manz-Aktien rutschten zeitweise mit einem Minus von mehr als 5 Prozent ans Ende des TecDAX. Einige Beobachter hatten offenbar erwartet, dass im Juli gemeldete Millionen-Aufträge für Anlagen zur Herstellung von Batterien für die Smartphone-Branche größere Zuversicht auslösen könnten. Diese Bestellungen seien bereits länger erwartet worden und könnten den entstandenen Ausfall nicht wettmachen, sagte Finanzvorstand Martin Hipp der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX.

/enl/stb

REUTLINGEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Manz AG

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