Schwaches Kursziel

Apple-Aktie im Blick: Goldman Sachs prophezeit enttäuschende iPhone-Verkäufe und widerspricht der Mehrheit der Analysten

26.04.19 22:11 Uhr

Apple-Aktie im Blick: Goldman Sachs prophezeit enttäuschende iPhone-Verkäufe und widerspricht der Mehrheit der Analysten | finanzen.net

Goldman Sachs scheint wenig Hoffnung für den Technologiekonzern Apple zu haben: Die Investmentbank geht davon aus, dass der iPhone-Absatz weiter zurückgehen wird - das soll sich auch auf die Aktie des iKonzerns auswirken.

iPhone-Verkäufe werden enttäuschen

Goldman Sachs-Analyst Rod Hall äußerte sich in einer Kundenmitteilung eher pessimistisch, was die mögliche, weitere Performance von Apple anbelangt. Mit seiner Meinung stellt er sich laut dem US-amerikanischen Sender CNBC gegen den weitläufigen Konsens der Wall Street-Experten. Dementsprechend rechnet Hall damit, dass Apple mit dem fortschreitenden Jahr 2019 hinter den Prognosen zu den Verkäufen und durchschnittlichen Verkaufspreisen der iPhones zurückbleiben wird. Das werde sich auch auf die Aktie auswirken. Goldman Sachs legte das Kursziel von Apple zuletzt bei 182 US-Dollar fest - mehr als zwölf Prozent unter dem Schlusskurs vom 24. April 2019.

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Keine China-Erholung in diesem Jahr

In seiner Kundenotiz erklärte der Goldman Sachs-Analyst, dass wohl der Konsens damit rechne, in diesem Jahr "in China eine starke Erholung" erwartet. Die US-Investmentbank habe festgestellt, dass "die iPhone-Sendungen in den USA und in Japan im Kalenderjahr 2018 aufgestiegen sind". Ein verbessertes Umfeld für Verbraucher in diesen Regionen habe zu diesen Zahlen geführt. "Für das Kalenderjahr 2019 stellen wir jedoch fest, dass die US-amerikanische Konsumentenstimmung von Jahr zu Jahr nachlässt und ein Ende der Subventionen in Japan Volatilität erzeugen kann", so Hall. Für dieses Jahr erwartet der Analyst auch in China keine Besserung für Apple: Es sei zu früh, um von einer Erholung auf das Level vor 2018 zu sprechen. Dies sei zurückzuführen auf eine stärkere Besinnung auf lokale Marken sowie eine anhaltende Konsumentenschwäche, die ein "neues normales Level der Nachfrage" in China andeuten könnte. China hat sich für Apple zu einem herausfordernden Markt entwickelt, unter anderem durch Belastungsfaktoren wie dem Handelsstreit, der das Jahr 2018 prägte.

Für das Dezemberquartal schätzt Hall iPhone-Verkäufe von 61 Millionen Stück - die Zahl liegt dabei 8 Prozent unter dem FactSet-Konsens. Deshalb geht der Goldman Sachs-Analyst davon aus, dass Anleger sich enttäuscht zeigen dürften und die Apple-Aktie von dieser Entwicklung zum Jahresende hin in Mitleidenschaft gezogen wird.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Gil C / Shutterstock.com, joyfull / Shutterstock.com

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