SMA Solar: Schockwellen aus China
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Die Aktie von SMA Solar hat einen weiteren Nackenschlag aus der Branche zu verdauen. Ausgerechnet China erwartet einen deutlich geringeren Anlagenzubau im Jahr 2026.
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Einmal mehr bekommen die Investoren von SMA Solar zu spüren, wie sensibel die Aktie doch auf Nachrichten aus der Branche reagiert. Waren es vor wenigen Tagen die Pläne eines gewissen Elon Musk, der mit Tesla in die Solarzellenproduktion einsteigen will, so sind es nun schlechte Nachrichten aus dem Reich der Mitte.
Der Drache bremst
Der Verband der Solarindustrie in Peking rechnet für 2026 nur noch mit einem Zubau von insgesamt 180 bis 240 Gigawatt. Zum Vergleich: 2025 wurden in China neue Anlagen mit 315 Gigawatt gebaut. Gut, China ist weit weg. Aber der chinesische Solarmarkt ist nun einmal der größte weltweit und derartige Aussagen könnten durchaus richtungsweisend für die Entwicklung in Europa und den USA sein.
Kommen die Aufträge?
Für die SMA-Aktie ist das Gift. Die starke Aufwärtsentwicklung seit September des Vorjahres beruhte auf Analystenschätzungen, dass das Geschäft mit großen Solarkraftwerken (Large Scale & Project Solutions) von zukünftig deutlich steigenden Auftragseingängen profitieren sollte. Rückgänge im Gesamtmarkt und neue Konkurrenten waren da noch nicht identifiziert.
Fazit
Der mögliche Tesla-Einstieg war ein Warnschuss. Mit dem neuen Zubauziel aus China kommt ein weiterer Belastungsfaktor hinzu. Wie sich die neue Realität auf das Geschäft von SMA auswirkt, dürfte der Ausblick für 2026 am 26. März zeigen. Technisch rückt jetzt die Unterstützung bei rund 32 Euro ins Blickfeld. Vorsicht ist angesagt.
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