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24.04.2018 20:39

Ein britisches Startup bläst zum Angriff auf Tesla

Sparpotenzial aufgetan: Ein britisches Startup bläst zum Angriff auf Tesla | Nachricht | finanzen.net
Sparpotenzial aufgetan
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Die Konkurrenz wird für E-Autopionier Tesla immer größer. Nun pirscht sich auch ein noch recht unbekanntes Startup aus Großbritannien an den Elon Musk-Konzern heran. Allerdings wollen die Briten Tesla nicht das E-Autogeschäft streitig machen.
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Der Chef des britischen Energieunternehmens OVO Energy, Stephen Fitzpatrick, hat einen neuen Ansatz entwickelt, Energienutzung im eigenen Zuhause effizienter und günstiger zu machen. Im Mittelpunkt stehen auch bei ihm erneuerbare Energien und E-Autos. Damit pirscht er sich an die Visionen von Tesla-Chef Elon Musk heran, allerdings geht Fitzpatrick noch weiter.

Gegenstück zu Teslas "Powerwall"

Teslas Powerwall ist als Ergänzung für das hauseigene Solardach gedacht. Die Powerwall kann überschüssig produzierte Sonnenenergie speichern, so dass Hausbesitzer an weniger schönen Tagen nicht auf das herkömmliche Stromnetz zurückgreifen müssen. OVO stellte nun seinen eigenen Stromspeicher vor, und der kann noch um einiges mehr.

Der größte Unterschied zu Teslas Powerwall ist die Tatsache, dass der OVO-Speicher auch in Häusern installiert werden kann, welche kein Solardach besitzen. Doch auch ohne Solarpanele kann das britische Gerät sinnvoll sein. So kauft das Gerät dank seiner intelligenten Software über den Tag hinweg günstig Strom ein und speichert diesen. Wenn die Energiepreise dann wie üblich am Abend steigen, wird zunächst der gespeicherte, günstigere, Strom genutzt.

OVO-Chef Fitzpatrick erläuterte im Gespräch mit dem US-Nachrichtenmagazin "Forbes" seine Vision: "Wenn ich an den Energiemarkt der Zukunft denke, denke ich an ein Netz von verbreiteten Energieanlagen, mit welchen jedes Zuhause im Zentrum seines eigenen Energiemarktes steht".

OVO bietet Ladestation für den Nissan Leaf an

In Kooperation mit dem Autobauer Nissan hat OVO außerdem eine Heim-Ladestation für Autos entwickelt. Um genauer zu sein für den Nissan Leaf. Der Leaf ist derzeit das beliebteste E-Auto, wodurch OVO eine Vielzahl potenzieller Kunden erreichen kann. Die Besonderheit der Leaf-Ladestation ist, dass der Wagen nicht geladen, sondern auch entladen werden kann. Sollte das Auto nicht genutzt werden, kann so die überschüssige Energie wieder zurück ins Stromnetz geführt und sogar an den Stromanbieter zurück verkauft werden. OVO zufolge könnten Leaf-Fahrer damit jährlich rund 350 Euro sparen.

Damit greift OVO nicht nur Tesla direkt an, sondern indirekt auch Energieriesen. Fitzpatrick geht davon aus, dass die Big Player der Energiebranche in Panik geraten sollten, da sie bald durch "neue lokalisierte Energie verdrängt" würden.

Redaktion finanzen.net

Bildquellen: Katherine Welles / Shutterstock.com, Justin Sullivan/Getty Images

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