Teamviewer: Hoffnung ist schnell verflogen
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Der Kursanstieg nach Vorlage der vorläufigen Zahlen für 2025 hat der Aktie von Teamviewer nur kurz geholfen. Technisch sind jetzt zwei Szenarien denkbar.
Werte in diesem Artikel
Seit Mai 2025 befindet sich die Aktie von Teamviewer in einem stabilen Abwärtstrendkanal. Die vom Markt positiv aufgenommenen vorläufigen Geschäftszahlen für 2025 sorgten zwar kurzfristig für steigende Kurse, an der oberen Begrenzungslinie des Abwärtskanals war dann jedoch Schluss. Zwei technische Szenarien sind momentan denkbar.
Szenario 1
The trend is your friend: Folgen Anleger dieser alten Börsenregel, dann dürfte es für Teamviewer weiter abwärts gehen. Nachdem der Kurs am oberen Ende des Abwärtskanals abgeprallt ist, drohen technisch weitere Kursverluste. Diese könnten recht empfindlich ausfallen, denn nach unten gibt es im Jahreschart quasi keine stabile Unterstützung.
Szenario 2
Mit etwas gutem Willen lässt sich aber auch eine Seitwärtsbewegung erkennen, in die das Papier ab November 2025 eingebogen ist. Den misslungenen Ausbruchsversuch bei knapp 6,50 Euro ausgeklammert, liegt das Hoch des Seitwärtskanals bei gut 6 Euro und das Tief bei rund 5,35 Euro. Hier könnte es nun zu einem erneuten Test der Marke von 5,35 Euro kommen. Hält diese, wäre die fallende obere Begrenzungslinie des Trendkanals aus Szenario 1 der nächste Widerstand. Dieser könnte schon allein durch eine weiter anhaltende Seitwärtsbewegung perspektivisch geknackt werden.
Fazit
Die Teamviewer-Aktie hat den Rückenwind durch die positiv aufgenommenen vorläufigen Zahlen nicht für einen technischen Ausbruch nutzen können. Am 10. Februar stehen die finalen Zahlen und ein Analysten-Call auf der Agenda. Hier könnten auch Fragen zur Bilanz gestellt werden, die schon per 30. September 2025 zu dem ein oder andere Gedankenspiel einlud. Bis dahin dürfte die Charttechnik im Vordergrund stehen.
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