Italiens Dilemma entblößt die wirkungslose Medizin der EZB

Die Jahresteuerung in der Eurozone ist auf ein neues Fünfjahrestief gefallen, in Italien sind die Verbraucherpreise sogar gesunken. Das erhöht den Druck auf die EZB.
Doch bei Volkswirten wachsen die Sorgen, dass selbst verstärkte Anstrengungen der EZB wie umfangreiche Anleihekäufe in der Eurozone weit weniger wachstumsfördernd wirken als vergleichbare Maßnahmen in den USA und Großbritannien.
Das heißt nichts anderes, als dass die Patienten der EZB nicht auf die verabreichte Medizin reagieren. Italien, so meinen Volkswirte und Wirtschaftsvertreter, sei dafür der beste Beweis. "Es gibt kaum Nachfrage nach Krediten für Investitionen, da das Wirtschaftsvertrauen auf einem Allzeittief ist", sagt Giuseppe Castagna, Chef der Banca Popolare di Milano.
Auch-EZB-Geldpolitiker haben solche Sorgen bereits geäußert. Sie sehen nur begrenze Möglichkeiten, die Wachstumsaussichten ohne Wirtschaftsreformen und andere Maßnahmen der jeweiligen Regierungen zu verbessern.
Am Donnerstag kommt der EZB-Rat zu seiner nächsten Sitzung zusammen, nachdem er im September die Zinsen... lesen Sie den vollständigen Artikel auf WSJ.de
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