ÜBERBLICK am Morgen/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

02.02.26 08:59 Uhr

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

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Deutscher Einzelhandel steigt im Dezember leicht

Die Umsätze im deutschen Einzelhandel sind im Dezember leicht gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) auf Basis vorläufiger Daten mitteilte, erhöhten sich die Umsätze nach Abzug der Inflation um 0,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Von Dow Jones Newswires befragte Ökonomen hatten ein Plus in dieser Höhe prognostiziert. Für November wurde der monatliche Rückgang auf real 0,5 (zunächst: 0,3) Prozent revidiert. Auf Jahressicht lagen die Umsätze im Dezember preisbereinigt um 1,5 Prozent höher.

Stimmung bei Chinas Industrie liefert im Januar kein einheitliches Bild

Bei der Stimmung in der chinesischen Industrie zeigt sich im Januar kein einheitliches Bild. Die Stimmung hat sich nach den offiziellen Daten zum Jahresanfang stärker eingetrübt als erwartet, während der von S&P Global ermittelte Einkaufsmanagerindex von Ratingdog für das verarbeitende Gewerbe ein Wachstum anzeigt. Die Unterschiede in der Erhebungsmethode sowie bei den befragten Unternehmen könnte zu den unterschiedlichen Ergebnissen beigetragen haben.

Fed/Bowman: Geldpolitik ist nach wie vor restriktiv

Fed-Gouverneurin Michelle Bowman sieht die Geldpolitik weiterhin als moderat restriktiv an und stuft die Abwärtsrisiken für den Arbeitsmarkt als unverändert ein. In einer Rede in Oahu auf Hawaii im Anschluss an die Entscheidung der Federal Reserve vom vergangenen Mittwoch, die Zinsen unverändert zu lassen, erklärte Bowman, dass sie die Entscheidung für eine Zinspause unterstütze. Sie fügte jedoch hinzu, dass sie auch für eine weitere Lockerung der Geldpolitik hätte stimmen können, um sich stärker gegen das Risiko einer weiteren Verschlechterung des Arbeitsmarktes abzusichern.

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Japans Premierministerin präzisiert Äußerungen

Premierministerin Sanae Takaichi hat sich in den sozialen Medien mit einer seltenen Erklärung zu Wort gemeldet. Darin präzisierte sie Wahlkampfäußerungen, die von einigen als Signal der Toleranz für einen schwächeren Yen interpretiert worden waren. Während einer Wahlkampfrede am Wochenende habe Takaichi gesagt, ein schwacher Yen stütze die Gewinne der Exporteure im Ausland. Anschließend schrieb sie in einem Post auf X, ihre Absichten seien von einigen Medien missverstanden worden. Sie bevorzuge weder einen stärkeren noch einen schwächeren Yen, sondern strebe stattdessen den Aufbau einer starken Wirtschaft an, die "unempfindlich gegenüber Wechselkursschwankungen" sei.

+++ Konjunkturdaten +++

GB/Nationwide Hauspreisindex Jan +0,3% gg Vm; +1,0% gg Vj

GB/Nationwide Hauspreisindex PROG: +0,3% gg Vm: +0,6% gg Vj

Japan/Kfz-Absatz Jan -4,2% gg Vorjahr

Indonesien Exporte Dez 26,35 Mrd USD

Indonesien Importe Dez 23,83 Mrd USD

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DJG/DJN/apo

(END) Dow Jones Newswires

February 02, 2026 03:00 ET (08:00 GMT)