finanzen.net
28.07.2017 16:57
Bewerten
(0)

US-Wirtschaft wächst im 2. Quartal in etwa wie erwartet

US-BIP: US-Wirtschaft wächst im 2. Quartal in etwa wie erwartet | Nachricht | finanzen.net
US-BIP
Das Wirtschaftswachstum in den USA hat sich im zweiten Quartal 2017 in etwa wie erwartet verstärkt.
Wie das Bureau of Economic Analyses (Bea) in erster Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent. Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten ein Wachstum von 2,7 Prozent prognostiziert.

Im Vorquartal war die Wirtschaft um revidiert 1,2 (vorläufig: 1,4) Prozent gewachsen. Der BIP-Preisindex (BIP-Deflator) stieg mit einer Jahresrate von 1,0 (2,0) Prozent. Erwartet worden war eine Rate von 1,4 Prozent.

Privater Konsum wichtigste Wachstumsstütze

Die privaten Konsumausgaben stiegen um 2,8 (1,9) Prozent und die Anlageinvestitionen (ohne Wohnungsbau) zogen um 5,2 (7,2) Prozent an. Der Außenhandel lieferte einen Wachstumsbeitrag von 0,18 Prozentpunkten, während die Lagerveränderungen das Wachstum um 0,02 Punkte minderten. Die Wohnbauinvestitionen fielen um 6,8 Prozent. Das war der deutlichste Rückgang seit 2010.

Infolge einer Benchmark-Revision änderte sich das Wachstumsprofil der vergangenen Quartale etwas, gravierende Änderungen gab es jedoch nicht. Volkswirte erwarten vor diesem Hintergrund, dass die Fed ihren geldpolitischen Straffungskurs fortsetzen wird.

Volkswirte sehen keine Änderung des Fed-Kurses

"Das von ihr in der jüngsten Projektion erwartete Wachstum von 2,1 Prozent Jahresrate im vierten Quartal erscheint realistisch", schrieb Volkswirt Christoph Balz von der Commerzbank in einem Kommentar. Die Fed werde wohl auch an ihrer Erwartung festhalten, dass die Belebung früher oder später zu mehr Inflation führt und daher die lockere Geldpolitik weiter schrittweise zurückfahren.

ING-Chefvolkswirt Chefvolkswirt James Knightley stufte den Anstieg des Privatkonsums und die höheren Anlageinvestitionen als besonders positiv ein, als enttäuschend dagegen die Schwäche der Wohnbauinvestitionen und den Staatskonsum. Auch hatte er mit einem deutlicheren Wachstumsbeitrag der Lagerveränderungen gerechnet. "Aber das", so fügte er hinzu, "bietet ja ein gewisses Potenzial für das nächste Quartal".

Unicredit: Fed hat Entwicklung Kern-PCE-Deflator nach oben revidiert

So sah das auch Unicredit-Ökonom Harm Bandholz: "Der Wachstumsbeitrag der Lagerbestände war viel geringer als erwartet, und das bedeutet, dass die Zusammensetzung des Wachstums noch viel besser war, als die schon solide Wachstumszahl nahelegt", schrieb er in einem Kommentar.

Bandholz wies zudem darauf hin, dass das Bureau of Economic Analyses das Niveau der Kerninflation (gemessen am Preisindex des privaten Verbrauchs ohne Energie und Nahrungsmittel) für die vergangenen vier Quartale angehoben hat. "Der Rückgang des Kern-PCE-Deflators in den vergangenen Quartalen war damit weniger deutlich als bisher angenommen", konstatierte Bandholz.

WASHINGTON (Dow Jones)

Bildquellen: Jeannette Katzir Photog / Shutterstock.com, Carl-Ernst Stahnke_pixelio
Werbung
Werbung
Börse Stuttgart Anlegerclub

Die richtige Strategie für die Börsenkrise

Stecken Sie nicht den Sand in den Kopf, sondern kaufen Sie die richtigen Aktien. Erfahren Sie im aktuellen Anlegermagazin mehr über attraktive Qualitätsaktien und zyklische Aktien
Kostenfrei registrieren und lesen!

Heute im Fokus

DAX geht höher ins Wochenende -- US-Börsen im Plus -- OPEC+ einigt sich auf weitere Förderkürzung -- OSRAM-Übernahme: ams erreicht Mindestannahmeschwelle -- Commerzbank, Aramco, Swiss Re im Fokus

Fondsskandal könnte für Goldman Sachs glimpflich ausgehen. USA: Arbeitslosenquote sinkt überraschend. thyssenkrupp macht Elevator-Belegschaft vor Verkauf Zugeständnisse. BMW verkauft im November dank China und USA mehr Premiumautos. Uber: Fast 6.000 sexuelle Übergriffe während Fahrten in den USA.

Die 5 beliebtesten Top-Rankings

Diese Aktien hat Warren Buffett im Depot
Die Änderungen unter den Top-Positionen
Hohe Ausgaben
Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke 2019
Das Schwarzbuch 2019
Wo 2019 sinnlos Steuern verbrannt wurden
Die wertvollsten Marken der Welt 2019
Diese Unternehmen sind vorne mit dabei
Die beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland
Hier arbeiten die Deutschen am liebsten
mehr Top Rankings

Umfrage

Was wünschen Sie sich von der Großen Koalition?

Online Brokerage über finanzen.net

finanzen.net Brokerage
Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade aus der Informationswelt von finanzen.net!

ETF-Sparplan

Oskar ist der einfache und intelligente ETF-Sparplan. Er übernimmt die ETF-Auswahl, ist steuersmart, transparent und kostengünstig.
Zur klassischen Ansicht wechseln
Kontakt - Impressum - Werben - Pressemehr anzeigen
Top News
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Microsoft Corp.870747
Deutsche Bank AG514000
Wirecard AG747206
Daimler AG710000
Scout24 AGA12DM8
Apple Inc.865985
Amazon906866
Allianz840400
BMW AG519000
TeslaA1CX3T
E.ON SEENAG99
NEL ASAA0B733
Infineon AG623100
BASFBASF11
Siemens AG723610