17.03.2016 16:27

Sparkasse Oberhausen schließt Strafzins für Reiche nicht mehr aus

Vermögende betroffen: Sparkasse Oberhausen schließt Strafzins für Reiche nicht mehr aus | Nachricht | finanzen.net
Vermögende betroffen
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Angesichts des andauernden Zinstiefs schließt die Sparkasse Oberhausen die Einführung von Strafzinsen auch für reiche Privatkunden nicht mehr grundsätzlich aus.
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Sollte man sich zu einem solchen Schritt entschließen, wären davon jedoch nur vermögende Kunden betroffen, die Geldbeträge im siebenstelligen Bereich anlegen wollten, sagte ein Sprecher am Donnerstag in Oberhausen. Zeitungen der Funke Mediengruppe hatten zuerst über die Äußerungen berichtet.

"Da wird kein privater Sparkunde in absehbarer Zeit betroffen", so der Sprecher. Man werde neue Großkunden mit Millionenbeträgen nicht abweisen, denkbar seien aber künftig Verträge, die Strafzinsen erlaubten.

Damit würden solche Negativzinsen, die die Europäische Zentralbank (EZB) für geparkte Gelder von Banken verlangt, an bestimmte Kunden weitergegeben. Die EZB hatte kürzlich diesen Satz auf 0,4 Prozent erhöht. Bislang werden nach Angaben des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) noch von keiner Sparkasse derartige Strafzinsen von Privatkunden erhoben.

Unterdessen verzeichneten die Institute bereits seit Jahren eine rege Nachfrage nach sicheren Aufbewahrungsmöglichkeiten für Wertgegenstände. "Es gibt fast keine Schließfächer mehr", sagte der DSGV-Sprecher. Was von den Kunden dort deponiert werde, sei jedoch nicht bekannt./uta/DP/edh

OBERHAUSEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Heiko Kueverling / Shutterstock.com, Marek Szandurski / Shutterstock.com
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